Funktionen, Raumthermostate & Steuerung der Fußbodenheizung Fußbodenheizung im Smart Home: Digitale Funktionen & Steuerung

Intelligente Systeme zur Steuerung von Fußbodenheizungen ermöglichen die zeitgebundene Heizungsregelung via Funk-Thermostat, bieten eine Fernsteuerung per App oder integrieren die Flächenheizung ins Smart Home. Im unübersichtlichen Dickicht von Einzelraumsteuerungen, warmwassergebundener oder elektrischer Fußbodenheizungen und Nachrüstlösungen erklären wir die Basics zur Bodenheizung und stellen Anbieter sowie Systeme übersichtlich vor.

Mit einer Fußbodenheizung lassen sich sperrige Heizkörper an der Wand einsparen

Smarte Fußbodenheizungen - das Wichtigste in Kürze

Wer eine smarte Fußbodenheizung verwirklichen will, sollte folgende drei Möglichkeiten kennen:

  • Nachrüstlösung Einzelraumregelung: Hier wird das vorhandene Raumthermostat einfach durch ein smartes Raumthermostat ersetzt.
  • Nachrüstlösung Mehrzonen Fußbodenheizung: Die Temperatur in jedem Raum von einem Thermostat erfasst und dann per Funk an einen Aktor übermittelt, der das Ventil für den Heizkreis des Raumes regelt.
  • Fußbodenheizung Neubau oder Sanierung: Bei einem Neubau oder einer Kernsanierung kommen meist smarte drahtgebundene Systeme zum Einsatz. 

Die besten smarten Heizungsregelungen für Fußbodenheizungen

Nachrüstlösungen zur Regelung elektrischer oder warmwasserbetriebener Fußbodenheizungen bieten den Vorteil, dass sie auch bestehende Flächenheizsysteme smart machen können und damit das Zuhause komfortabler, aber auch energiesparender gestalten. 

tado° Heizungssteuerung - Preis-Leistungsempfehlung der Redaktion

Das intelligente tado° Thermostat gestaltet die Fußbodenheizungssteuerung besonders energiesparend und ist eine der wenigen Apple HomeKit-kompatiblen Regelungssysteme für Flächenheizungen. Das Thermostat erhöht die Temperatur automatisch und kontinuierlich, sodass vor allem bei konstanter Außenkälte die gewünschte Temperatur energieschonend erreicht wird.

Günstige Alternative: innogy SmartHome Fußbodenheizungssteuerung

Mit der Funkregelung für die Fußbodenheizung von innogy SmartHome ist eine Einzelraumsteuerung mit der jeweils optimalen Temperatur möglich. Über das Zeitprogramm lassen sich bis zu 8 Temperatureinstellungen speichern, die innogy SmartHome-App bietet Szenarien und eine anwesenheitsorientierte Regelung der Flächenheizung. Voraussetzung für die Vernetzung aller innogy SmartHome-Geräte (außer dem Rauchmelder) ist die SmartHome Zentrale.

Bitron Video-Thermostat - Empfehlung Basis-Lösung für Magenta SmartHome

Im Magenta SmartHome lassen sich Flächenheizungen manuell oder zeitabhängig über Heizprofile und Zeitpläne steuern – mit dem Bitron Wandthermostat. Der Monitor zeigt Raum- und Zieltemperatur, Betriebszustand, Signalstärke und Batteriekapazität an, die Zieltemperatur wird lokal über die großen Tasten oder bequem per Magenta SmartHome-App eingestellt. Für eine Einzelraumregelung der Fußbodenheizung gibt es allerdings passendere Lösungen.

Homematic IP Fußbodenheizungsaktor - Empfehlung günstige Smart Home Lösung

Der Homematic IP Fußbodenheizungsaktor ist in mehreren Ausführungen mit sechs, zehn oder zwölf Heizzonen erhältlich. Das System ermöglicht das Heizen über Bodenflächen mit energiesparender und praktischer Einzelraumregelung. Einmal verbaut, sorgt der Fußbodenheizungsaktor von Homematic IP für eine gleichmäßige Zirkulation des Heizungswassers und damit eine effiziente Auslastung der Heizungsanlage.

Controme - Umfassende Fußbodenheizung mit lokaler Datenspeicherung

Das Controme Team verfolgt einen Multi-Zonen-Ansatz für eine umfassende Heizungsregelung. Sowohl Energiesparen als auch die Steigerung des Wohnkomforts ist das Ziel der intelligenten Einzelraumregelung mit Controme Smart-Heat. Durch die freien Konfigurationsmöglichkeiten und die unbegrenzte Skalierbarkeit eignet sich das System für kleine Standardanlagen genauso wie für große, komplexe Industrieanlagen.

Preise und Verfügbarkeit von Controme
Interessierte haben die Möglichkeit, Controme Auf- oder Unterputzlösungen als Starter-Set zu erwerben. So kostet ein Funk Thermostate Set für 6 Räume zur Steuerung beispielsweise 1.007,30 Euro, inklusive Mini Server und Gateway. Mehr Informationen dazu gibt es auf der Controme Herstellerseite. (Stand: 02/2020)

Smarte Fußbodenheizungen im technischen Vergleich

In der unten stehenden Tabelle haben wir die Fußbodenheizungen noch einmal gegenübergestellt. Eine besonders einfache Nachrüstmöglichkeit bietet das smarte tado° Thermostat. Wer eine komplexere Fußbodenheizung-Umgebung hat, sollte sich die Lösung von Homematic IP oder Comtrome genauer ansehen. Letzteres ist auch kompatibel mit einem verdrahteten KNX Smart Home.

 

tado° Fußbodenheizung

innogy Fußbodenheizung

Bitron Video Wandthermostat

Homematic IP Fußbodenheizung

Comtrome Fußbodenheizung

Geeignet für

Neubau, Umbau oder Nachrüstung

Neubau, Umbau oder Nachrüstung

Neubau, Umbau oder Nachrüstung

Neubau, Umbau oder Nachrüstung

Neubau, Umbau oder Nachrüstung

Optionale Kühlfunktion

k. A.

nein

k. A.

nein

ja

Steuerungszentrale

tado° Bridge

 

innogy SmartHome Zentrale

  • Home Base 1 mit dem Funkstick für Zigbee
  • Home Base 2 ohne susätzlichen Funkstick

Speedport Smart mit Funkstick für Zigbee

  • Homematic IP Access Point
  • Homematic Zentrale CCU2

Zentrale von Partnern

Quad Core-Mini Server mit Smart Heat OS

Kompatibel mit

  • Amazon Alexa
  • Google Assistant
  • Apple HomeKit
  • eNet
  • IFTTT
  • innogy Smart Home App
  • Amazon Alexa
  • Google Assistant
  • AL-KO
  • Philips Hue
  • Medion
  • Samsung
  • Netatmo
  • Miele
  • Buderus
  • Yale
  • u. a.
  • genannte Zentralen und darüber mit der Magenta SmartHome App
  • Homematic IP App
  • Amazon Alexa
  • Google Assistant
  • Homematic IP Wandthermostate, Homematic IP Temperatursensoren
  • Homematic IP Fenster-/Türkontakte u.v.m.
  • Amazon Alexa
  • Google Assistant
  • Apple HomeKit (dank integrierter Homebridge)
  • KNX
  • Mit Wärmepumpen oder Solaranlagen kombinierbar

Besonderheiten

  • Smartes Thermostat lernt, sich an die Idealbedingungen der Bewohner anzupassen
  • Lässt sich mit Wetterdiensten koppeln und passt die Fußbodenheizung automatisch an Außentemperaturen an
  • sprachsteuerbar
  • inkl. Geofencing Modus

Extention Kit zur Nachrüstung von Heizungen ohne Raumthermostat erhältlich

  • Zuhause Fußbodenheizung per Knopfdruck über Raumthermostat regulieren
  • Koppelbar mit anderen innogy Smart Home Geräten
  • Steuert bis zu acht thermoelektrische Heizungsvenile/Heizkreisläufe der Fußbodenheizung

Bei Umzug oder Renovierung problemlos demontieren und wieder einsetzen

  • Display zur Anzeige von Raumtemperatur, Zieltremperatur, Relais-Status, Betriebszustand (heizen/kühlen), Signalstärke und Batteriestand
  • Steuerung der Zieltemperatur lokal über die großen +/- Tasten oder per App

Wichtig: nicht sprachsteuerbar

  • Werkzeuglose Installation über verpolungssichere Steckanschlüsse und Klickverschluss der Stellantriebe
  • Übersichtliche Anzeige aller Ventilpositionen auf großem, beleuchteten LC-Display
  • Für alle Arten von wasserbasierten Fußbodenheizungen geeignet

Kein Verkabelungsaufwand dank sicherer 868,3 MHz/869,525 MHz Funktechnologie

Wetterprogrnose

Mehr Information

tado° Heizungssteuerung Test-Übersicht

innogy SmartHome System Überblick

Bitron Video Herstellerseite

Test Homematic IP System von eQ-3

Controme Vorstellung bei home&smart

Kaufberatung Fußbodenheizung– die wichtigsten Kriterien beim Kauf

Worauf es bei der Auswahl ankommt, zeigt unser Überblick der wichtigsten Fußbodenheizungs-Faktoren.

Steuerung: Das beste System oder die ideale Regelungstechnik für Fußbodenheizungen gibt es wie bei den meisten smarten Anwendungen nicht – auch hier kommt es bei der Auswahl auf die persönlichen Voraussetzungen und Anforderungen des Heizprojekts an. Soll ein Neubau mit einer intelligenten Fußbodenheizungssteuerung ausgestattet oder die bereits bestehende Flächenheizung unkompliziert nachgerüstet werden? Oder soll es einfach ein lokales Regelungsthermostat sein, statt App-Steuerung?

Böden: Fußbodenheizungen können grundsätzlich unter fast jedem Bodenbelag verlegt werden. Am energieeffizientesten ist jedoch die Kombination mit Fliesen oder Naturstein, aufgrund deren hoher Wärmeleitfähigkeit. Unter den Holzböden bieten Eiche, Nussbaum und bestimmte tropische Hölzer (z. B. Teak) gute Wärmeleitfähigkeit, erreichen aber nicht ganz die Effizienz von Steinböden.

Preis: Wer sich fragt, was eine Fußbodenheizung pro Quadratmeter kostet, wird schnell auf große Preisunterschiede stoßen. Je nach Anbieter kann so z. B. eine wasserführende Fußbodenheizung zwischen 30 und 70 Euro je Quadratmeter kosten. Bei der elektrischen Variante lässt sich der Preis besser eingrenzen. Hier fallen etwa 40 Euro je Quadratmeter an.

Wie funktioniert eine Fußbodenheizung? - Kurzüberblick

Eine Fußbodenheizung ist eine Flächenheizung, bei der die Raumtemperatur meist über im Fußboden verlegte Rohre gesteuert wird. Diese Art der Heizung gilt als besonders komfortabel, da die Wärme nicht von einem Heizkörper ausgeht, sondern den gesamten Boden angenehm temperiert. Wer zuhause gerne barfuß oder in Strümpfen unterwegs ist, profitiert vor allem im Winter von einer Fußbodenheizung.

Fußbodenheizungssysteme können auch zur Klimatisierung, also zur Kühlung von Räumen genutzt werden. Eine Fusion aus Heizungs- und Kühlfunktion bietet sich vor allem in Kombination mit Erdwärme oder einer Wärmepumpe an. Durch die geringe Vorlauftemperatur der Fußbodenheizung eignet sie sich zudem für die Versorgung mit Solarenergie aus dem eigenen PV-Panel.

Worauf bei der Ausstattung und Steuerung einer Fußbodenheizung achten?

Fußbodenheizungen geben wohlige Wärme ab und sind sogar in ein Smart Home integrierbar. Bevor es an die Vernetzung geht, muss jedoch zuerst einmal eine Grundsatzentscheidung zwischen Warmwasser- und Elektro-Modell getroffen werden.

Welche Arten der Fußbodenheizung gibt es?

Die Warmwasser-Flächenheizung besteht aus Kunststoff- oder Kupferrohren, die in beziehungsweise unter einem Heiz-Estrich verlegt werden. Die Rohre können mäanderförmig (gleiche Rohrabstände), modulierend (unterschiedliche Rohrabstände) oder bifilar (Schneckenform) verlegt werden. Von der Art der Verlegung hängen Faktoren wie eine gleichmäßige Raumtemperatur und Fußbodenoberflächentemperatur ab, sie wird jedoch abhängig von den technischen Möglichkeiten, dem Rohrmaterial, Befestigungs- und Verlegetechnik gewählt.

Man unterscheidet bei warmwasserbetriebenen Fußbodenheizungen zwischen Nasssystemen (Zement-Estrich oder Anhydrit-Estrich, auch Gussasphalt und Walzasphalt) und Trockensystemen (Trockenestrichplatten oder Stahlfliesen). Bei Nasssystemen sind die Rohre vollständig vom Estrich umschlossen, beim Trockensystem wird über den Rohren eine Dämmschicht und dann der Bodenbelag verlegt.

Expertentipp: Nasssysteme sind die richtige Lösung für Neubauten, da hier ohnehin eine komplett neue Heizanlage installiert werden muss. Altbauten erhalten mit Trockensystemen zwar eine etwas weniger energieeffiziente Lösung, dafür lässt sich diese jedoch leichter in Bestandsimmobilien integrieren, ohne eine komplett Sanierung vornehmen zu müssen.

Egal ob Nass- oder Trockensystem: Zur Wärmeverteilung der Fußbodenheizung ist ein Heizkreisverteiler nötig, an den alle Heizkreise mit Vorlauf und Rücklauf angeschlossen werden. Jeder einzelne Heizkreis wird hier mittels eines Ventils hydraulisch abgeglichen. Das ist notwendig, weil die einzelnen Bauteile unterschiedlich hohe Strömungswiderstände aufweisen und eine gleichmäßige Wärmeverteilung nur durch gleich hohe Durchsätze erfolgt. Über einen verbauten Durchflussmesser lässt sich der Volumenstrom beobachten. Die Steuereinheit gibt ein elektrisches Signal an den Stellmotor, dieser öffnet oder schließt das Vierwege-Ventil.

Alternativ zu warmwassergebundenen Flächenheizungen gibt es auch elektrische Fußbodenheizungssysteme, die eine Sonderform darstellen und vor allem in kleinen Räumen zum Einsatz kommen. Dafür verlegt man Widerstandskabel oder Heizfolien mit eingearbeiteten Heizleitern unter, im oder auf dem Estrich. Durch ihre geringe Bauhöhe empfehlt sich diese Form besonders für die direkte Verlegung unter Fußbodenbelägen und sogar Laminat. In Feuchträumen, etwa im Bad, werden aus Sicherheitsgründen Leitungen mit geerdetem Schirm verlegt.

Fußbodenheizungs-Steuerung: Thermostat, App oder Sprache?

Nachdem die Art der Fußbodenheizung feststeht, geht es darum, eine Steuerungs-Option festzulegen. Entscheidend für die Auswahl ist dabei das gewünschte Maß an Flexibilität.

Basis-Lösung: Fußbodensteuerung per Thermostat

In den 1970ern hatte die Fußbodenheizung ihren großen Durchbruch – gesteuert wurde zu Anfang meist über ein zentrales Heizthermostat. Mittlerweile gibt es alternative Regelungsarten, etwa per App oder Sprachbefehl, das Thermostat als Steuerungseinheit ist jedoch immer noch Teil vieler Fußbodenheizungssysteme. Das Funktionsspektrum reicht von der manuellen Temperatureinstellung bis zu individuellen Heizplänen.

Die Fußbodenheizungsregelung kann für die gesamte Wohnumgebung einheitlich erfolgen oder aber für jeden Raum einzeln. Die Mehrraumregelung wird meist über ein Thermostat verwaltet – regelt ein Bewohner die Temperatur nach oben, wird die Flächenheizung in allen Zimmern aktiv. Energie- und kostensparender ist dagegen die Einzelraumregelung. Sie bietet zudem mehr Wohnkomfort, weil sich so das Bad auf 25 Grad, das Schlafzimmer auf 18 Grad und das Wohnzimmer auf 22 Grad einstellen lässt und nirgendwo gefroren oder geschwitzt werden muss.

Premium-Version: Fußbodenheizungs-Regelung via App oder Sprache

Fußbodenheizungen manuell zu konfigurieren, um die optimale Raumtemperatur herzustellen, kostet Zeit und erfordert Geduld. Warum also nicht eine Automation einbauen und künftig nur noch per App steuern, auf wieviel Grad gerade geheizt werden soll? Oder die Flächenheizung vollkommen ins Smart Home integrieren und eine Einzelraumregelung mit Sprachsteuerung einrichten. Anbieter für Systeme zur Fußbodenheizungsregelung gibt es genug.

Welche Fußbodenheizungs-Anbieter gibt?

Folgende Auflistung zeigt eine Auswahl der in Deutschland verfügbaren Fußbodenheizungs-Marken und Hersteller.

  • Bitron
  • Buderus
  • Controme
  • Cronatherm
  • Cufix
  • Danfoss
  • Evohome
  • Herotec
  • Homematic IP
  • Honeywell Lyric
  • Innogy SmartHome
  • JOCO
  • Jupiter
  • KME
  • Mair Heiztechnik
  • Pedotherm GmbH
  • PolyTherm
  • Roth
  • TECE
  • Variotherm
  • Viessmann
  • Zewotherm

Was sind die Bestandteile einer Fußbodenheizung?

Eine wasserführende Fußbodenheizung besteht aus folgenden Komponenten:

  • Dämmschicht - isoliert die Heizung nach unten
  • Heizrohre - meist aus sauerstoffdichtem Polyethylen oder als Verbundwerkstoff mit Aluminium
  • Trägersysteme - dazu zählen Stahlwabenplatten, Klemmschienen, Klettverglebungen oder auch Trägermatten
  • Heizstrich/ Trockenstrichplatten 
  • Bodenbelag - idealerweise Steinfliesen. Parkett, Laminat oder Teppich sind auch möglich, leiten Wärme aber weniger gut

Elektronische Fußbodenheizungen benötigen keine Heizrohre und werden wie eine flache Matte direkt auf dem Estrich verlegt. Allerdings können bei dieser Heizmethode hohe Stromkosten entstehen, weshalb sie oft nur in kleinen Wohnbereichen wie Bad oder Küche zum Einsatz kommt.

Welche Verlegungsarten gibt es für Fußbodenheizungen?

Vereinfacht gesagt gibt es drei Möglichkeiten zur Verlegung der Rohre einer Fußbodenheizung: Mäanderförmig, bifilar/schneckenförmig oder Modular.

  • Mäander-Verlegung: Parallele Bahnen im 180-Grad Winkel zeichnen diese Methode aus, die sich eher für kleine Räume eignet. Denn bei großen Bereichen sinkt die Wärmeabgabe je mehr sich der Schlauch von der Einspeisungsposition entfernt.
  • Bifilare bzw. schneckenförmige Verlegung: Statt von der Seite her, wie bei der Mäander-Variante, geschieht hier die Verlegung der Heizrohre von außen nach innen. Gewöhnlich erfolgt dabei eine Parallelverlegung von Vor- und Rücklaufrohr. Aufgrund der so möglichen gleichmäßigeren Wärmeverteilung ist diese Art auch für größere Räume geeignet.
  • Modulare Verlegung: Die flexibelste Installationsmöglichkeit für Fußbodenheizungen ist die modulare Verlegung, bei der die beiden vorigen Optionen kombiniert werden. Durch individuell festgelegte Abstände der Heizrohre lassen sich z. B. kältere Zonen an einer Außenwand stärker heizen um Energieverluste auszugleichen.

Was sind die Vorteile einer Fußbodenheizungen?

Über folgende Vorzüge dürfen sich Nutzer einer  Fußbodenheizung freuen:

  • Keine sichtbaren Heizkörper mehr, die Stellfläche verbrauchen und unangenehm optisch auffallen
  • Immer warme Füße
  • Gleichmäßige Raumerwärmung
  • Trockene Warmluft am Boden als wirksames Mittel gegen Pilze und Milben
  • Als Wärmespeicher geeignet

Was sind die Nachteile einer Fußbodenheizung?

Folgende mögliche Nachteile birgt eine Fußbodenheizung:

  • Längere Reaktionszeiten als bei Heizkörpern im Raum
  • Ein Leck oder die Korrosion der Heizungsrohre kann teure Sanierungsmaßnahmen erforderlich machen

Wo kann ich beim Einsatz einer Fußbodenheizung Geld sparen?

Folgende Tipps helfen dabei die Heizungssteuerung zu optimieren und die Energie Kosten zu senken.

  • Komponenten mit Geofencing-Modus kaufen
  • automatische Nachtabschaltung programmieren
  • Einzelraumregelung nutzen (falls möglich)
  • Temperatur von unterwegs per App anpassen

Noch mehr Ideen zur Senkung des Energieverbrauchts haben wir hier zusammengefasst: Die 7 besten Tipps zum Heizkosten sparen

homeandsmart Redaktion Mariella Wendel

Sammelte schon im Studium Erfahrungen mit innovativen Ambient Assisted Living Geräten und bloggte viele Jahre darüber. Mariella Wendel gehört von Anfang an zum home&smart-Redaktionsteam und testete die Echo Lautsprecher bereits vor der Markteinführung in Deutschland. Außerdem verfasste sie 2017 die erste umfassende Übersicht Alexa kompatibler Geräte. Heute zählen außerdem intelligente Haushalts-Gadgets und fernsteuerbare Gartengeräte zu ihren Lieblingsthemen.

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