Smarte Thermostate mit Anwesenheitserkennung dank Geofencing Geofencing-fähige Thermostate – die schlaue Art zu heizen

Je kälter die Außentemperaturen, desto wärmer und gemütlicher soll das eigene Zuhause geheizt werden – am besten effizient und energiesparsam. Gleichzeitig möchten Nutzer bei Anwesenheit direkt warme Räume vorfinden und zuhause nicht frieren. Geofencing-fähige Thermostate sorgen dafür, dass die Wohnung beim Nachhausekommen angenehm warm ist und die Temperatur minimiert wird, wenn niemand zuhause ist. Wir erklären wie Geofencing-fähige Thermostate funktionieren, benennen Vor- und Nachteile und geben Tipps, worauf Interessenten beim Kauf achten sollten.

Geofencing-fähige Thermostate erkennen An- und Abwesenheit von Bewohnern: Damit lässt sich Geld sparen

Heizen mit Geofencing-fähigen Thermostaten – Bestimmte Bereiche definieren

Geofencing ist nahezu wortwörtlich aus dem Englischen übersetzbar. Der erste Teil im Wort steht für geografisch und fence ist mit Zaun zu übersetzen. In Bezug zur Heizungssteuerung können Nutzer einen Bereich selbst bestimmen bzw. „einzäunen“, in dem eine Anwesenheit registriert werden soll. Alles, was die definierte GPS-Grenze überschreitet, gilt als abwesend. Je nachdem, in welchem Areal sich Familienangehörige befinden, wird die Temperatur der Heizung minimiert oder gesteigert.

Smarte Heizungssteuerung durch intelligente Thermostate

Thermostate von tado°  schalten sich dank Geofencing selbst ab, wenn kein Bewohner mehr im Haus ist

 

Besonders zur Winterzeit ist das Thema Heizen relevant und bringt pragmatische Faktoren mit sich. Smarte Lösungen zum Heizen erleichtern Nutzern den Alltag und sind dabei effizient und energiesparsam. Wenn Bewohner nach Hause kommen, sollte die Wohnung bereits warm sein.

Beim herkömmlichen Heizen kann es sein, dass die Bewohner später nach Hause kommen als die eingestellte Heizphase. Wenn Familienmitglieder später nach Hause kommen als geplant, wird die Wohnung dann mehre Stunden beheizt, ohne dass jemand da ist. Mit intelligenten Thermostaten lassen sich Heizpläne einfach per App erstellen und auch aus der Ferne umstellen. Eine ungeplante Verspätung ist dann unkompliziert und Nutzer können den Heizbeginn auf die tatsächliche Ankunftszeit im Zuhause aktualisieren.

So funktioniert Geofencing – Anwesenheits- und Abwesenheitsfunktion

Geofencing erweitert die smarten Aspekte von intelligenten Thermostaten, da eine An- und Abwesenheit automatisch erkannt wird. Dafür müssen Bewohner ein GPS-fähiges Smartphone mit der Smart Home Zentrale verbinden. Nutzer einer eNet SMART HOME Zentrale der deutschen Hersteller Gira und JUNG können beispielsweise ohne Probleme Thermostate der tado° Heizungsteuerung einbinden, da tado° Teil der eNet SMART HOME Markenallianz ist. Diese unterstützen Geofencing. Geofencing ist nicht nur praktisch in der Anwendung mit der Heizungssteuerung. Mit der Einbindung von tado° Thermostaten in ein eNet SMART HOME ist z. B. eine Kombination mit Lichtsteuerung möglich. Bei Anwesenheit leuchten die Lampen von bestimmten Räumen im Haus und erlöschen, wenn alle Bewohner das Zuhause verlassen haben und somit der tado° Away-Modus aktiviert wird.

Die Thermostate funktionieren auch mit mehreren Bewohnern effektiv, die ihr Handy per App mit der Heizungssteuerung koppeln. Jedes Familienmitglied kann dann die Heizung ein- oder ausschalten. Einzige Bedingung ist, dass die Person jeweils als Erster zuhause sein muss oder als Letzter die Wohnung verlässt. Bei Abwesenheit wird die Heizung herunter- oder sogar abgeschaltet. Dabei sind die Grenzen der Anwesenheitserkennung selbst bestimmbar. Die Anwesenheitserkennung funktioniert durch die Standort-Registrierung von Nutzern. Besonders effizient: Geheizt wird nur dann, wenn wirklich jemand da ist.

In der Praxis könnte das so aussehen: Der Bewohner verlässt das Haus und die App registriert per GPS, dass der individuell bestimmte Bereich verlassen wurde und sich sonst niemand anderes mehr in der Wohnung aufhält. Per Cloud vom Smart Home wird die Abwesenheit an die Thermostate weitergeleitet, sodass die Temperatur gesenkt wird. Nutzer, die sich dem Home-Areal wieder nähern, geben dann wieder eine Information darüber, dass sich dem Umkreis genähert wird und die Temperatur deshalb wieder erhöht werden soll.

Vorteile des GPS-kontrollierten Heizens mit Geofencing-fähigen Thermostaten

  • energiesparsam: heizt nur, wenn Personen anwesend sind
  • effizient: vermeidet unnötiges Heizen, umweltfreundlich
  • komfortabel: Die Wohnung ist bei der Ankunft angenehm warm
  • praktisch: Nutzer müssen nicht an die Heizung denken, bevor sie das Haus verlassen

Nachteile des GPS-kontrollierten Heizens mit Geofencing-fähigen Thermostaten

  • funktioniert nur mit Smartphone
  • GPS am Smartphone ist akkulastig

Kaufberatung für Heizungssteuerungen mit Geofencing-fähigen Thermostaten

Neben Lampen lässt sich auch die Heizung per App steuern

 

Bei dem Kauf von smarter Heizungssteuerung sollten Interessierte auf folgende Faktoren achten:

Datenschutz: Geofencing-fähige Thermostate benötigen Standortdaten der Nutzer, deshalb sendet die App Ortsdaten an die KI in der Cloud. Nutzer sollten deshalb drauf achten, dass der Hersteller den strengen europäischen oder deutschen Datenschutzvorschriften unterliegt. Oft genügt ein prüfender Blick auf die Hersteller-Webseite, um herauszufinden, ob das Unternehmen der DSGVO unterliegt. Beim Smart Home System eNet SMART HOME müssen Anwender keine Sorgen bezüglich ihrer Daten haben. Der deutsche Hersteller befolgt Standard-Sicherheitsvorkehrungen und Faktoren der Privatsphäre. Zudem existieren ständig aktuelle Sicherheits-Updates.

Support: Treten während der Installation oder im Betrieb einmal Störungen auf, ist es gut einen kompetenten Ansprechpartner für Lösungsvorschläge greifbar zu haben. Interessenten sollten deshalb drauf achten, dass der Anbieter der Geofencing-fähigen Thermostate deutschsprachigen Support anbietet, der zu ortsüblichen Zeiten erreichbar ist. Oft arbeiten Anbieter von Thermostaten auch mit Fachpartnern zusammen, die direkt vor Ort Hilfe leisten.

Souveräner Anbieter: Wer sich ein Smart Home Gerät kauft, sollte sicherstellen, dass es sich beim Anbieter um ein Unternehmen handelt, das auch zukünftige Updates und Firmware-Patches für das Geofencing-fähige Thermostat anbietet.

Fazit zur Nutzung von Geofencing zur Heizungssteuerung

Thermostate mit Geofencing-Funktionen helfen beim Energiesparen und sind somit umweltfreundlich. Zudem sparen sich Anwender hohe Heizkosten, denn geheizt wird nur, wenn Personen zu Hause sind. Bei Premium-Modellen wie dem tado° Thermostat und dem eNet SMART HOME Server können Anwender sogar selbst ein Areal festlegen, in dem eine Anwesenheit registriert und die Heizung aktiviert werden soll. Zwar funktioniert das nur mit Smartphone, doch das ist unterwegs mittlerweile genauso unentbehrlich, wie der Geldbeutel oder Haustürschlüssel.

Um die Stromversorgung des Handys sicherzustellen, empfehlen wir die Mitnahme einer Powerbank. So verhindern Anwender, dass eine Kommunikation mit dem smarten Heizungssystem und die Nutzung von Geofencing plötzlich ausfällt.

Mehr Infos zur Geofencing Heizungssteuerung mit eNet SMART HOME finden Sie hier.

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