Elektroautos mit der größten Reichweite: Top 10 Ranking Elektroauto Vergleich | beliebteste E-Autos im Überblick

Elektroautos sind schon längst keine Exoten mehr auf europäischen Straßen. Die umweltbewussten Stromer werden Dank immer größerer Reichweite, einer modernen Ausstattung und einer besser ausgebauter Ladesäuleninfrastruktur zunehmend alltagstauglicher und holen bei Diesel- und Benzinmotoren rasant auf. In unserem Elektroauto-Vergleich zeigen wir neben den gegenwärtigen E-Auto-Top-Modellen inklusive Bildern, Preisen und den wichtigsten Eckdaten auch die beliebtesten Stromer nach Bundesländern unterteilt. Außerdem finden Sie in unserem aktuellen Top 10 Ranking die Bestenliste der E-Fahrzeuge mit der derzeit größten Reichweite.

Elektroauto Vergleich | beliebteste E-Autos im Überblick

Die Top 10 der beliebtesten BEV (Battery Electric Vehicle) Elektroautos

Laut dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) belegten im Jahr 2017 folgende Modelle die Plätze eins bis zehn auf der Beliebtheitsskala der reinen Elektroautos:

  1. Renault ZOE (4322 Neuzulassungen)
  2. Volkswagen e-Golf (3026 Neuzulassungen)
  3. smart fortwo ED (2987 Neuzulassungen)
  4. Kia Soul EV (2933 Neuzulassungen)
  5. BMW i3 BEV (2791 Neuzulassungen)
  6. Tesla Model S (2241 Neuzulassungen)
  7. Tesla Model X (1090 Neuzulassungen)
  8. Volkswagen e-up! (1078 Neuzulassungen)
  9. Hyundai IONIQ Elektro (881 Neuzulassungen)
  10. Nissan Leaf (841 Neuzulassungen)

Die Top 10 der beliebtesten PHEV (Plug In Hybrid Electric Vehicle) Elektroautos

Auf Platz 1 der beliebtesten PHEV Elektroautos steht der Renault ZOE

Bei den Plug-In-Hybriden sicherten sich im Jahr 2017 diese Modelle einen Platz in den Top 10 der beliebtesten Fahrzeuge mit kombiniertem Elektro- und Verbrennungsmotor:

  1. Audi A3 e-tron (4454 Neuzulassungen)
  2. BMW 225xe Active Tourer iPerformance (3680 Neuzulassungen)
  3. Mitsubishi Outlander PHEV (2234 Neuzulassungen)
  4. Volkswagen Passat GTE (2234 Neuzulassungen)
  5. Volkswagen Golf GTE (1935 Neuzulassungen)
  6. Mercedes E 350 e (1579 Neuzulassungen)
  7. BMW i3 Range Extender (1528 Neuzulassungen)
  8. Porsche Panamera 4 E-Hybrid (955 Neuzulassungen)
  9. Audi Q7 e-tron (680 Neuzulassungen)
  10. Volvo V60 D6 TWIN ENGINE (639 Neuzulassungen)

 

Das Anmeldungs-Ranking aufgeschlüsselt nach Bundesländern

In Bayern wurden insgesamt die meisten Elektrofahrzeuge angemeldet - im Vergleich zu anderen Bundesländern

In dieser Übersicht zeigen wir, in welchen Bundesländern insgesamt die meisten Elektrofahrzeuge angemeldet wurden (Stand 01.01.2017):

  1. Bayern (37.366 angemeldete Fahrzeuge, davon 8.175 rein elektrische Fahrzeuge und 29.191 Hybriden)
  2. Nordrhein-Westfalen (37.012 angemeldete Fahrzeuge, davon 5.283 rein elektrische Fahrzeuge und 31.729 Hybriden)
  3. Baden-Württemberg (30.007 angemeldete Fahrzeuge, davon 6.667 rein elektrische Fahrzeuge und 23.340 Hybriden)
  4. Hessen (16.952 angemeldete Fahrzeuge, davon 2.592 rein elektrische Fahrzeuge und 14.360 Hybriden)
  5. Niedersachsen (15.819 angemeldete Fahrzeuge, davon rein 3.076 elektrische Fahrzeuge und 12.743 Hybriden)
  6. Berlin (12.119 angemeldete Fahrzeuge, davon 1.668 rein elektrische Fahrzeuge und 10.451 Hybriden)
  7. Sachsen (9.293 angemeldete Fahrzeuge, davon 984 rein elektrische Fahrzeuge und 8.309 Hybriden)
  8. Rheinland-Pfalz (9.041 angemeldete Fahrzeuge, davon 1.423 rein elektrische Fahrzeuge und 7.618 Hybriden)
  9. Brandenburg (6.328 angemeldete Fahrzeuge, davon 568 rein elektrische Fahrzeuge und 5.760 Hybriden)
  10. Schleswig-Holstein (6.000 angemeldete Fahrzeuge, davon rein 1.073 elektrische Fahrzeuge und 4.927 Hybriden)

Das Schlusslicht in Bundesländer-Ranking bildet Bremen auf Platz 16. In dem Stadtstaat wurden 1.546 Fahrzeuge zugelassen, davon 263 mit einem reinen Elektromotor und 1.283 Hybrid-Fahrzeuge.

Bestenliste – Elektroautos mit der größten Reichweite im Vergleich

Wer macht das Rennen um das Elektroauto mit der größten Reichweite?

Die Spannung steigt: Wer macht das Rennen?

Die neuen Modelle auf dem Stromer-Markt sind da – und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Zwar erreicht die neueste Generation der Elektroautos immer noch nicht die Reichweite der herkömmlichen Verbrennungsmotoren, aber dank größerer Reichweite und eines besser ausgebauten Ladesäulenversorgungsnetzes werden die Zeiten der bangen Blicke auf die Ladeanzeige seltener. In unserem Elektroauto Reichweiten-Ranking zeigen wir, wie weit Sie mit den aktuellen Modellen fahren können.

NEFZ, WLTP, EPA – welcher Reichweiten Verbrauch ist realistisch?

WLTP löst im September 2018 den NEFZ ab - und sorgt für bessere Reichweiten Angaben bei Elektroautos

Ein Vergleich sollte immer unter gleichen Bedingungen stattfinden, nur so kann das Ergebnis aussagekräftig sein. Aber bei Reichweiten nach dem NEFZ hat sich herausgestellt, dass diese Angaben nicht unbedingt der Realität entsprechen. Somit musste hier nachgebessert und ein neuer Messzyklus eingeführt werden, der realitätsnäher ist und dem Verbraucher nicht länger Fabelwerte auftischt.

Für Europa bedeutet das, dass ab September 2018 alle neuen Fahrzeuge nach dem WLTP-Messverfahren getestet werden müssen und das bisherige Verfahren nach dem NEFZ in den Ruhestand geht.

Dies macht den direkten Reichweitenvergleich jedoch nicht gerade einfach, da manche Hersteller ihre aktuellen Elektroautos bereits jetzt schon nur noch nach dem WLTP-Zyklus messen, von älteren Fahrzeugen aber nur NEFZ-Werte existieren.

Auch liegen noch nicht von allen Fahrzeugen ausreichend viele Praxiswerte vor, die verglichen werden könnten. Erschwerend kommt hinzu, dass in der USA das EPA-Messverfahren Anwendung findet, nach dem die Tesla Modelle getestet werden. Das EPA-Messverfahren hat sich jedoch als sehr praxisnah herausgestellt und sollte in etwa mit den WLTP-Werten vergleichbar sein. Ob dies wirklich so ist, wird sich dann erst in der Praxis zeigen, wenn genügend Erfahrungswerte von WLTP gemessenen Fahrzeugen vorliegen.

Der WLTP soll endlich für realitätsnahe Angaben zum Kraftstoffverbrauch von Elektrofahrzeugen sorgen

Wir wollen aber trotzdem schon jetzt ein Top 10 Reichenweiten Ranking der aktuell verfügbaren und demnächst in den Markt kommenden Elektroautos aufzeigen. Die Eingruppierung in die Rangliste erfolgt deshalb nach dem EPA-Messzyklus – denn die meisten Fahrzeuge, die in Europa verfügbar sind, sind auch in den USA auf dem Markt erhältlich und müssen den dort verpflichtenden Zyklus durchlaufen.

Einzig für den Renault ZOE Z.E. 40 ist kein EPA-Wert verfügbar und fließt deshalb als Praxis-Erfahrungswert in das Ranking ein. Auch beim Jaguar I-PACE und beim Hyundai Kona Elektro liegen noch keine offiziellen EPA-Werte vor, so dass es sich hier noch um Schätzwerte handelt. Natürlich schwanken die Verbrauchswerte auch stark in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur, dem Nutzungsverhalten und dem Fahrstil. Dies konnte wir jedoch hier in unserem Reichweiten Ranking der Elektroautos nicht berücksichtigen.

 

Platz 10: VW e-Golf mit 200 Kilometer Reichweite nach EPA

Der e-Golf von VW findet sich auf Platz 10 unseres Reichweiten Vergleichs

Wir starten mit Platz 10 des Reichweiten Rankings – dem e-Golf von Volkswagen.

Der e-Golf ist optisch kaum vom Bruder mit Verbrennungsmotor zu unterscheiden. Unter der Haube schlummert beim VW e-Golf aber ein Synchronelektromotor mit 100 kW (136 PS). Der Wolfsburger schafft mit einer Ladung etwa 200 Kilometer laut EPA und erzielt damit die gleiche Reichweite wie der Hyundai IONIQ Elektro. Bei der Effizienz hat der e-Golf jedoch das Nachsehen gegenüber dem Hyundai. Der e-Golf hat im Schnitt einen 28 % höheren Verbrauch gegenüber dem gleichplatzierten. In der Spitze schafft das Fahrzeug 150 km/h, von 0 auf 100 sind es weniger als 10 Sekunden. Aufgeladen werden kann der e-Golf an einer herkömmlichen SchuKo-Steckdose (Ladedauer ca. 17 Stunden) oder über einen Typ 2-Anschluss (Ladedauer ca. 10,5 Stunden). Mit einem kombinierten Ladesystem (CCS) schrumpft die Dauer auf eine knappe Dreiviertelstunde für eine 80 prozentige Akkuladung.

Elektroauto VW e-Golf im Test-Überblick

Der VW e-Golf vereint die Vorzüge des konventionellen Golfs mit denen eines leisen, drehmomentstarken Elektro-Antriebsstrangs: So lautet das übereinstimmende Resümee, das aus Testberichten über den VW e-Golf gezogen werden kann. Schon im ersten Aufschlag konnte der e-Golf mit 190 Kilometern Reichweite praxisgerecht in der Stadt bewegt werden. Mit dem Facelift stieg die Akkukapazität von 24,2 auf 35,8 Kilowattstunden. Damit schafft der Golf mit E-Motor nun 300 Norm-Kilometer Reichweite. Mitarbeiter vom Magazin MOTOR-TALK ermittelten im Test eine reale Reichweite von etwa 240 Kilometern. Dabei saugte der e-Golf im Schnitt 14,8 Kilowattstunden aus seinen Akkupaketen. Ein weiterer Test der Auto Bild bestätigt diese Praxisreichweite, ohne zu flunkern. Positiv wird bemerkt, dass man dem e-Golf sein Zusatzgewicht von rund 300 Kilogramm gegenüber einem vergleichbaren normalen Golf in den meisten Situationen nicht anmerke. Schlechtere Straßen überfordern das Fahrwerk, schreibt der Tester von MOTOR-TALK. Die auto motor und sport empfiehlt zur Stabilisierung der Reichweite an kalten Tagen die Bestellung der optionalen Wärmepumpe.

Platz 9: Hyundai IONIQ Elektro mit 200 Kilometer Reichweite nach EPA

Auf Platz 9 im Reichweiten Vergleich: der IONIQ - das Elektroauto von Hyundai

Die Modelle des Herstellers aus dem südkoreanischen Seoul gibt es als elektrische Varianten mit oder ohne Verbrennungsmotor. Die die rein elektrische Version des IONIQ schafft es nach EPA gemessen etwa 200 Kilometer weit. Viele Hyundai IONIQ Elektro Besitzer berichten, dass sich mit sparsamer Fahrweise die Reichweite auch um 40 bis 50 km vergrößern lässt. Ein Ausflug in den Vorort ist damit locker drin.

Bei einer Endgeschwindigkeit von 165 km/h regelt der 88 kW (120 PS) starke Motor zwar ab, mit einer Beschleunigung von 11,5 Sekunden für 0 bis 100 km/h ist der IONIQ für ein Kräftemessen an der Ampel aber ohnehin nicht geeignet.

Das Fahrzeug verfügt serienmäßig über einen CCS-Combo-2-Gleichstromladeanschluss, mit dem der Akku in nur 23 Minuten auf 80 % aufgeladen werden kann. Über eine normale SchuKo-Steckdose dauert der Vorgang maximal 12 Stunden, an einer Wandladestation ca. 6,5 Stunden.

Elektroauto Hyundai IONIQ Elektro im Test-Überblick

Hyundai bietet den IONIQ in drei Varianten an: als Hybrid und Plug-in-Hybrid sowie als reine Elektrovariante. Letztere erkennt man auch von außen auf den ersten Blick am geschlossenen Kühlergrill. Der Hyundai IONIQ Elektro spannt die Brücke zwischen konventionellem Autodesign und zukunftsweisendem Elektroauto mit langem Radstand und sanft abfallender Dachlinie für exzellente Aerodynamik. Diese Schnittmenge wird im Test der Auto Bild positiv hervorgehoben. Denn im Vergleich zum futuristischen Carbon-E-Auto BMW i3 ist der Hyundai IONIQ Elektro das Auto mit dem höheren Alltagsnutzen. Er bietet mit 350 Litern einen reisetauglichen Kofferraum und weit öffnende Türen für einen einfachen Einstieg. Die AUTO ZEITUNG erwähnt die umfangreiche Garantie auf das Akkupaket – 8 Jahre oder 200.000 Kilometer haftet Hyundai für Fehler am Stromspeicher. Hyundai verspricht für den IONIQ Elektro 280 Kilometer Reichweite. In der Testrunde verbrauchten Mitarbeiter von auto motor und sport 12,6 Kilowattstunden pro 100 Kilometer, was in einer praxisnahen Reichweite von 243 Kilometern resultiert.

Platz 8: Nissan Leaf 2 mit 243 Kilometer Reichweite nach EPA

Der Nissan Leaf 2018 in der zweiten Modellgeneration - unser Platz Nummer 8 im Reichweiten Vergleich

Auch wenn man Tesla immer als Elektro-Pionier bezeichnet, ist Nissan mit seinem Modell Leaf nicht weniger lange und ebenso erfolgreich am Markt. Als einer der wenigen Hersteller bietet Nissan zudem seit Anfang des Jahres sein Elektromodell bereits in der zweiten Generation an. Der Nissan Leaf 2 Modelljahr 2018 ist auch nicht nur ein Facelift mit ein paar Änderungen sondern stellt eine komplette Neuentwicklung dar. Viel schnittiger ist er geworden, auch erwachsener und gefälliger im Design.

Zudem besitzt er nun eine 40 kWh große Batterie, die ihn nach dem neuen WLTP-Zyklus gemessen bis zu 285 km weit bringt, was nach EPA immer noch 243 km sind. Auch mehr Leistung, nämlich 150 PS stecken nun unter Haube, was ihn zu sportlichen Fahrleistungen verhilft und so tritt er selbstbewusst in die Fußstapfen seines Vorgängers, der bislang noch das meistverkaufte Elektroauto weltweit ist.

Sehr erfreulich ist auch zu erwähnen, dass das Modell 2018 in der Basisversion nicht teurer geworden ist und in Europa nun mit einem Ladeanschluss Typ 2 und einem CHAdeMO-Gleichstromanschluss für Schnellladung verkauft wird. Auch wurde von Nissan bereits bestätigt, 2019 einen Leaf mit einer 60 kWh-Batterie-Version auf dem Markt zu bringen.

Elektroauto Nissan Leaf 2 im Test-Überblick

Mit einer Länge von 4,49 Metern wird aus dem kleinen Elektroflitzer der ersten Leaf-Generation ein Auto der Kompaktklasse. Besonders die E-Pedal-Funktion hat es den Testern angetan. Die AUTO ZEITUNG schreibt, dass man die meisten Fahrsituationen mit diesem E-Pedal meistern könne. Statt zum Verzögern auf die Bremse zu steigen, nimmt man den Fuß am Gaspedal soweit zurück, dass die Energierückgewinnung einsetzt. Dieser Rekuperation genannte Prozess speist Energie über den Elektromotor in den Akku zurück. Die normale Betriebsbremse bleibt bei normalen Fahrmanövern unangetastet. Wer möchte, kann das E-Pedal aber auch ausstellen. Die auto motor und sport schreibt, dass Nissan den Leaf 2 mit einem 40-kWh-Akku ausstattet. Laut Norm sind damit 350 Kilometer erreichbar. In der Praxis sind es eher 280 Kilometer.

Platz 7: Renault ZOE mit 300 Kilometer nach Erfahrungswerten

Platz 7 im Reichweiten Vergleich: Das Elektroauto Renault ZOE

Auf Rang 7 liegt mit dem Renault ZOE Z.E. 40 ein Fahrzeug aus dem Nachbarland Frankreich. Der kleine Franzose mit dem bösen Blick bringt es auf respektable 300 Kilometer WLTP-Reichweite, welches so ziemlich der Realität entspricht und auch als EPA-Wert angenommen werden kann. Damit ist man auch für längere Fahrten immer noch gut gerüstet.

Mit einer Leistung von 68 kW (92 PS) und dem Sprint von 0 auf 100 in 13,2 Sekunden eignet er sich hervorragend als Stadtauto oder für Ausflüge in die nähere Umgebung. Bei einer Ladeleistung von 22 kW ist die Batterie nach etwa 1 Stunde und 38 Minute wieder zu 80 % aufgeladen. Bei 2,3 kW nimmt der Vorgang bis zu 25 Stunden in Anspruch. Eine DC-Lademöglichkeit gibt es jedoch auch nicht gegen Aufpreis zu bestellen. Wer also öfters und längere Strecken unterwegs ist, wird eine DC-Lademöglichkeit schmerzlich vermissen. Aber auch leistungsmäßig ist der ZOE nicht die erste Wahl für lange Autobahnfahrten, mit ihm lässt sich im Verkehr nur maximal „mitschwimmen“.

Elektroauto Renault ZOE im Test-Überblick

Renault bietet den ZOE als einziger Hersteller von Elektroautos mit einer Batteriemiete an. Der Vorteil: Käufer bleiben nicht auf hohen Kosten für einen möglichen Austausch sitzen. Auch halten die Batterien laut eines Langzeittests der Auto Bild nach zwei Jahren noch eine Kapazität von 91 Prozent der ursprünglichen Lademenge bereit. Die Tester der Auto Bild attestieren dem ZOE ideale Qualitäten für ein Stadtauto. Er mache Spaß: In knapp vier Sekunden auf 50 km/h, das sei kein Sportwagenwert. Aber so unspektakulär, ohne Röhren und Räderscharren – daran könne man sich schnell gewöhnen. Auch der Tester von MOTOR-TALK bewertet das Spurtverhalten positiv. Der 108-PS-Motor wirke agil. Das Drehmoment von 225 Newtonmetern stehe vom ersten Moment an zur Verfügung. Die Akkukapazität von 41 Kilowattstunden soll im ZOE R110 für eine Reichweite von 300 Kilometern sorgen – auch im praxisnäheren WLTP-Zyklus. Der große Akku bringt aber auch Nachteile mit sich. An der Haushaltssteckdose dauert das Laden 25 Stunden. Schneller, nämlich in zwei Stunden, geht es mit der Wallbox.

Platz 6: Opel Ampera-e mit 383 Kilometer nach EPA

Der Opel Ampera-e landet mit 383 Kilometern Reichweite auf Platz 6 des Vergleichs

Ganz knapp vor dem Jaguar auf Platz 5 im Reichweiten-Ranking reiht sich der Opel Ampera-e auf Position 6 ein. Nach EPA gemessen hat dieser eine Reichweite von 383 Kilometer, was gut für den sechsten Platz ist.

Unter der Haube des Rüsselsheimers steckt ein 150 kW (204 PS) starker Elektromotor, der das Auto in 7,2 Sekunden von 0 auf 100 beschleunigt. Im Gegensatz zu den Fahrzeugen des Marktführers regelt er schon bei einer Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h ab.

An einer normalen Haushaltssteckdose mit 2,3 kW Leistung, dauert es etwa 26 Stunden, bis der Opel Ampera-e voll aufgeladen ist. Leider lädt der Opel Ampera-e zu Hause einphasig nur bis maximal 4,6 kW, obwohl der verbaute Bordlader 7,2 kW vertragen würde. In Deutschland begrenzt der Netzbetreiber aus Gründen einer möglicher Schieflast in der Regel die maximale Abgabe bei einer einphasigen Anbindung auf 4,6 kW. Dadurch dauert der Ladevorgang einer 60 kWh Batterie schon etwas länger als bei anderen Elektromodellen. Unterwegs geht das Laden aber dann, dank einer serienmäßigen CCS Steckdose, schon wesentlich schneller. Innerhalb einer halben Stunde stehen wieder 150 Kilometer Reichweite zur Verfügung, wenn man über eine DC-Schnellladesäule betankt.

Elektroauto Opel Ampera-e im Test-Überblick

Der Opel Ampera-e und sein Vorgänger haben nur einen Großteil des Namens gemeinsam. Aus dem Elektroauto mit Range-Extender, der zusätzlich auch die Räder antreiben konnte, wird mit dem Ampera-e ein vollwertiges Elektroauto. Opel gibt für den Ampera-e eine Reichweite von 520 Kilometern. Dafür zeigt sich der Elektrokleinwagen mit seinem 60-kWh-Akku gut gerüstet. Die auto motor und sport berichtet, dass auf absoluten Sparfahrten mit dem Ampera-e schon 700 Kilometer mit einer Akkuladung zurückgelegt wurden. Im Alltag attestieren die gleichen Tester unter widrigen Bedingungen rund 250 Kilometer – Heizung kostet in jedem E-Auto viel Strom. Unter sommerlichen Umständen sollten also 350 Kilometer im Ampera-e zurückzulegen sein. Auch sonst lesen sich die Testberichte der Fachmagazine fast durchweg positiv. Der Opel Ampera-e überzeugt mit soliden Autoqualitäten, fährt spurtreu und sprintstark und bietet reichlich Platz.

Platz 5: Jaguar I-PACE mit 384 Kilometer nach EPA

Ab Sommer 2018 erhältlich und bei uns auf Platz 5: der Jaguar I-PACE

Der ebenso gerade in Genf vorgestellte und ab Sommer 2018 verfügbare Jaguar I-PACE kommt auf eine recht ähnliche Reichweite wie der Hyundai Kona EV. Doch auch beim Jaguar gilt der EPA-Messwert als noch nicht bestätigt. Offiziell gibt Jaguar eine maximale Reichweite von 480 Kilometer nach dem neuen WLTP-Zyklus an. Die angenommene EPA-Reichweite von 384 Kilometer in Relation zu der verbauten 90-kWh-Batterie, weisen den I-PACE als ineffizientestes Elektroauto von diesem Ranking aus.

Dafür leisten seine zwei Elektromotoren insgesamt 400 PS und liefern ein maximales Drehmoment von 696 Nm, was den Jaguar in nur 4,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen lässt. Damit stößt der neue I-PACE die Konkurrenz von Tesla nicht vom Podest, bietet aber eine interessante Alternative im Premiumsegment, zumal er sich auch preislich am kleinsten Tesla Model S 75D orientiert. Ärgerlich ist jedoch, dass der I-PACE auf ein dreiphasiges Borladegerät verzichtet und somit im AC-Modus nur maximal 7 kW Leistung aufnehmen kann.

Elektroauto Jaguar I-Pace im Test-Überblick

Der Jaguar I-Pace läutet die nächste Ära der Elektroautos ein: SUV mit E-Motor. Beim I-Pace geht Jaguar in der Mittelklasse den gleichen Weg wie Tesla mit dem Oberklasse-SUV-Model X: den Elektroantrieb an allen vier Achsen in ein sportlich anmutendes sogenanntes Acitvity-Vehicle zu packen. Die Testfahrer der Fachmagazine lassen durchweg begeisternde Urteile verlautbaren. Sowohl Auto Bild als auch auto motor und sport sehen den Jaguar I-Pace als Tesla-Gegner. Kein Wunder. Tesla war der erste Hersteller im Premium-Segment mit Reichweiten von mehr als 300 Kilometern und weit darüber. Dort passt der I-Pace auch hin. Auto Bild erwähnt das genau rechnende Navigationssystem. Es analysiert den Fahrstil und berechnet kilometergenau, wann der I-Pace zum Aufladen muss. Sein Leergewicht von 2,2 Tonnen kaschiert der I-Pace fabelhaft. Die Akkupakete liegen tief im Auto. Das senkt den Schwerpunkt. Der I-Pace begeistere durch seinen kräftigen, unnachgiebigen Antritt sowie ordentliche Reichweite bei normaler Fahrweise schreibt die auto motor und sport.

Platz 4: Hyundai Kona Elektro mit 400 Kilometer nach EPA

Das zweite Elektroauto von Hyundai bekommt Platz 4 im Reichweiten Vergleich: der Kona Elektro

Ein neues E-SUV auf dem Genfer Autosalon kommt von Hyundai, die dem bereits erhältlichen SUV-Modell Kona Elektro eine vollelektrische Variante zur Seite stellen. Zu haben ist das E-SUV ab der zweiten Jahreshälfte 2018. Zur Auswahl stehen dann zwei Versionen. Das kleinere Modell besitzt einen 99 kW Motor in Kombination mit einer 39,2 kWh großen Batterie, welches nach WLTP gemessen eine Reichweite von 312 km besitzen soll und einer stärkeren 150 kW Ausführung mit großen 64 kWh Batterie. Letzterer besitzt eine nach WLTP gemessene Reichweite von 470 km, was nach EPA einen ungefähren Wert von 400 Kilometern entsprechen müsste und damit auf Platz 4 liegt. Bislang schweigen sich die Koreaner noch über den Verkaufspreis des Hyundai Kona Elektro aus. Vermutlich wird aber wohl preislich das Tesla Model 3 angepeilt werden. Leider erwarten wir auch hier zunächst nur wenige Auslieferungen für Deutschland in 2018. Vorrangig sollen die Märkte in Korea und Skandinavien bedient werden.

Elektroauto Hyundai KONA Elektro im Test-Überblick

Auf den ersten Blick unterscheidet sich die elektrische Variante des Hyundai KONA vom Bruder mit Verbrennungsmotor durch den geschlossenen Kühlergrill an der Front. Hier verstecken sich die beiden Ladesteckdosen – einmal für Haushaltsstrom, einmal für Schnellladesäulen. Die Akkupakete sind mit 39 Kilowattstunden und 64 Kilowattstunden in der größeren Version vergleichbar mit anderen aktuellen Elektroautos. Nach dem WLTP-Zyklus soll die 64-kWh-Variante langstreckentaugliche 482 Kilometer schaffen. Erwähnenswert ist der Testverbrauch von 14,5 Kilowattstunden pro 100 Kilometer, den das Auto-Bild-Team bei der Testfahrt ermittelt hat. Hochgerechnet ergibt das eine Reichweite von 450 Kilometern – wohlgemerkt mit Klimaanlage im dichten Stadtverkehr. Die Redakteure der Auto Bild loben außerdem das beachtliche Drehmoment von 395 Newtonmetern, das ab dem Stand zur Verfügung steht. Damit fährt der KONA Elektro jederzeit souverän. Mit der Unterstützung für den 100-kW-Schnellladestandard lädt der KONA in 20 Minuten 80 Prozent Akkukapazität nach. Damit lassen sich auch längere Strecken zurücklegen – vorausgesetzt, die Ladeinfrastruktur zieht mit.

Platz 3: Tesla Model X 100D mit 475 km Reichweite nach EPA

Mit einer super Reichweite von 475 km - der Tesla Model X auf Platz 3

Durch sein auffallendes Äußeres mit den eindrucksvollen Flügeltüren verströmt der Tesla Model X einen Hauch von „Zurück in die Zukunft“. Auch die technischen Daten klingen mehr als zukunftsträchtig. Mit einer Reichweite von ca. 475 Kilometern nach EPA reiht sich das Model X 100D nur knapp vor dem Model 3 mit dem Long-Range-Akku ein.

Die an jeder Achse sitzenden Drehstrommotoren liefern eine Gesamtleistung von 245 kW (328 PS) bis 568 kW (773 PS) und beschleunigen das SUV in 3,1 bis 5,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Ähnlich wie beim Tesla Model S ist auch hier bei maximal 250 km/h Schluss mit dem Vortrieb. Die Batterieleistung beträgt je nach Modell zwischen 75 kWh und 100 kWh.

Die Ladezeiten fallen dank dem gleichen Bordlader identisch zum Model S aus. Die etwas langsamere Beschleunigung und die kürzere Reichweite sind, bei den sonst ähnlichen Leistungsdaten, dem Gewicht und dem größeren Luftwiderstand geschuldet. Mit der kleineren 75 kWh Batterie verbaut kommt das Model X immerhin noch 383 km.

Elektroauto Tesla Model X 100D im Test-Überblick

Elon Musk hat eine Vision, die inzwischen das vierte Model elektrisch auf den Straßen surren lässt: Reichweite, Luxus und überlegene Antriebstechnik in attraktiven Elektroautos. Den vorläufigen Höhepunkt bildet das Tesla Model X. Das Luxus-SUV der Oberklasse besticht durch ungewöhnliche Designlösungen und überragende Längsdynamik. Zusätzlich bietet Tesla als einziger Hersteller ein weitgehend flächendeckendes Schnellladenetz an Europas Autobahnen. Im intensiven Test des Magazins MOTOR-TALK wird der Aberwitzig-Modus mit einem Augenzwinkern erwähnt. Ist das Elektro-SUV schon im Standard-Modus sehr schnell, zoomt es auf Wunsch in weniger als drei Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Das funktioniere oft, würde aber schnell fad werden. Was das SUV nicht verbergen kann: seine 2,5 Tonnen Leergewicht. Es schiebt und drückt in Kurven stets nach außen. Tesla kaschiert das mit einer straffen Fahrwerksauslegung. Sie lässt das Model X auf holprigem Asphalt aber ungelenk wackeln. Dennoch: Ein so großes SUV mit einer solchen elektrischen Leistung ist einmalig.

Platz 2: Tesla Model 3 mit 500 km Reichweite nach EPA

Platz Nummer 2 im Reichweiten Vergleich: Tesla Model 3

Das neue Volumenmodell von Tesla gilt als besonders knausrig mit dem Stromverbrauch und somit reicht ihm eine 75 kWh Batterie für 500 km Reichweite und damit auch Platz zwei im Elektroauto Reichweiten-Ranking.

Die Reichweite von 500 km schafft der sportliche Amerikaner aus dem Mittelklassesegment in der Ausführung mit einer 75 kWh großen Long-Range-Batterie. Daneben ist das Tesla Model 3 auch noch mit einer 50 kWh großen Batterie erhältlich, die es dann bis zu 350 km weit bringt, ebenfalls nach dem EPA-Messverfahren.

Die Mittelklasse-Limousine aus dem Hause Tesla ist deutlich günstiger eingepreist als seine Geschwister-Modelle und damit auch für eine breitere Käuferschicht erschwinglich. Der Gleichstrommotor mit maximal 192 kW (261 PS), verbaut beim 75 kWh-Modell, jagt das Elektroauto damit von 0 auf 100 in knapp über 5 Sekunden und am Supercharger können innerhalb von nur 30 Minuten wieder 275 Kilometer nachgeladen werden. Einzige Wermutstropfen bei dem Model 3 sind noch die langen Lieferzeiten (nicht vor 2019) und dass Tesla noch nicht bekannt gegeben hat, wieviel das Model 3 bei uns letztendlich in Deutschland letztendlich kosten wird.

Elektroauto Tesla Model 3 im Test-Überblick

Das Tesla Model 3 soll die kalifornische Marke endlich massentauglich machen. Die Limousine bringt alles mit, um bei preissensiblen Käufern der Mittelschicht zu punkten. Vor allem aber stimmt auch hier die Reichweite. Tesla gibt 500 Kilometer an – Tester der AUTO ZEITUNG haben nachgemessen und die Angaben bestätigt. Auch im Alltag sind mit dem Model 3 lange Strecken von mehr als 300 Kilometern bei Autobahntempo möglich. Dabei beschleunigt das Model 3 auch bei mehr als 150 Stundenkilometern noch überzeugend und erreicht im Test eine gemessene Höchstgeschwindigkeit von 225 Kilometern pro Stunde – ein Bereich, in den andere Elektroautos bei Weitem nicht vordringen. Das Team der Auto Bild war eines der ersten, das ein Model 3 getestet hat und sieht die Verarbeitungsqualität auf BMW-Niveau. Negativ bewertet Auto Bild allerdings die Bremswege. Mit gut 43 Metern Bremsweg bei warmer Bremse steht das rund 1.750 Kilogramm schwere Model 3 gut fünf Meter später als vergleichbare Modelle mit Verbrennungsmotor. Tesla hat hier per Software-Update nachgebessert.

Platz 1: Tesla Model S 100D mit 539 km Reichweite nach EPA

Die absolute Nummer 1: Das Model S von Tesla - mit einer unschlagbaren Reichweite von 539 km

Ungeschlagener König der Reichweiten ist das Model S vom Marktführer Tesla. Mit einer nach EPA gemessenen Reichweite von 539 Kilometern ist das Tesla Model S 100D auf Platz eins in unserer Elektroauto Reichweiten Top 10 Liste und eignet sich damit auch für die Urlaubsreise in den Süden.

Den Stromer gibt es ab einer Leistung von 315 kW (428 PS) im derzeitigen Einstiegsmodell Model S 75D bis hin zu 515 kW (700 PS) im Top-Model S P100D. In diesen beiden Ausführungen fällt die maximale Reichweite mit 417 km (75 kWh Batterie) bzw. 507 km auch etwas geringer aus als beim Model S 100D.

Von 0 auf 100 spurtet das Model S dann je nach Ausführung in flotten 2,7 bis 4,4 Sekunden, bei 250 km/h wird dann allerdings spätestens abgeregelt. Einen Haken gibt es dennoch: An einer Haushaltssteckdose braucht der Tesla Model S bis zu 45 Stunden für eine Vollladung. Schneller lädt der Tesla mit seinem Typ 2-Stecker, zu Hause an einer Wallbox oder unterwegs an den Tesla exklusiven Superchargern. Nach nur 30 Minuten wird mit einem Supercharger wieder genug Strom für die nächsten 275 Kilometer betankt.

Elektroauto Tesla Model S im Test-Überblick

Tesla baut das Model S seit 2012. Damit sind die Kalifornier gut 10 Jahre eher dabei als die deutsche Konkurrenz. Und das merkt man. Mit der Modellpflege 2016 hat Tesla beim Model S die Schwächen ausgemerzt, die Tester zum Beispiel von MOTOR-TALK noch beim Vorfacelift-Model bemängelten: Welliges Leder und schwache Verarbeitung, beschlagene Scheiben und schwache Heizung gehören zu den Punkten, die neue Modelle nicht mehr plagen. Faceliftmodelle sind auf den ersten Blick an den geänderten Scheinwerfern und am verkleinerten Grill zu erkennen. Die Auto Bild hat außerdem eine neue Mittelkonsole entdeckt. Weiter gibt es schrullige aber durchaus sinnvolle Funktionen wie den Biowaffen-Abwehrmechanismus, bei dem Überdruck das Eintreten von Außenluft verhindert – im Alltag eher gegen das Eindringen übler Abgase geeignet. Die Redakteure von AUTO ZEITUNG, Auto Bild sowie auto motor und sport attestieren dem Tesla Model S sehr gute Fahreigenschaften. Mit der optionalen Luftfederung beherrscht die in der Oberklasse angesiedelte Limousine einen breiten Spagat zwischen Sport und Komfort.

Fazit | Elektroautos im Reichweiten-Vergleich

Eindrucksvoll belegt Tesla in dem Reichweiten Ranking die ersten drei Top-Plätze – und das auch noch mit einem guten Abstand vor dem vierten Platz. Auf dem Elektroauto Markt ändert sich zunehmend etwas: um mit einem Elektroauto eine hohe Reichweite zu erzielen, musste bisher eine große Batterie verbaut werden, die viel Geld kostet. Jetzt bringt Tesla mit seinem Mittelklasse Model 3 ein Elektroauto auf den Markt, das auch in Deutschland deutlich weniger kosten wird als ein Model X oder Model S.

Mit diesem platziert er sich bei der Reichweite trotzdem über einigen teureren Versionen aus dem gleichen Haus oder auch über dem Newcomer Jaguar I-PACE, der ebenfalls mindestens 80.000 Euro kostet. Auch mit dem Hyundai Kona kommt noch ein weiteres Mittelklasse SUV auf den Markt, das sich bei Reichweite, Leistung und Preis nicht verstecken muss. Insgesamt ist deutlich zu sehen, dass der Markt in Schwung kommt, die Auswahl an Fahrzeugen wächst und Elektroautos mit hoher Reichweite nicht mehr ausschließlich im Luxussegment zu finden sind – und bezahlbarer werden.

Doch wo sind die Autohersteller aus Deutschland?

Erst auf Platz 6 kommt mit dem Opel Ampera-e das vermeintlich erste Elektroauto aus Deutschland. Allerdings muss hier hinzugefügt werden, dass der Opel Ampera-e nie wirklich aus Rüsselsheim kam, sondern zunächst ein Zwillingsbruder des Chevrolet Bolt ist und sich mittlerweile unter der Obhut des französischen PSA-Konzern befindet.

Mit dem e-Golf von Volkswagen kommt auf Platz 10 – und damit auf dem letzten Platz unseres Reichweiten Rankings – der bestplatzierteste Deutsche im Elektroauto Vergleich. Nicht verwunderlich, da der e-Golf nur eine Reichweite von Elektroautos der ersten Generation vorhalten kann. Nissan hat hier beispielsweise schon nachgelegt und bietet bereits in der kleinen Batterievariante mehr Kilowattstunden an als der e-Golf.

Das sollte sich allerdings bald ändern, denn mittlerweile dürften alle Autohersteller wachgerüttelt sein. Der Elektroauto-Markt kommt immer mehr in Fahrt und in Genf wurden auch von ansässigen Herstellern neue Elektroautos präsentiert, die nach und nach in den Markt kommen sollen. Bleiben wir gespannt, wie die Top 10 des Reichweiten-Rankings Ende 2018 aussehen wird.

 

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homeandsmart Redaktion Samira Kammerer

Gelernte Kauffrau für Marketingkommunikation in Karlsruhe und selbstständige Online-Redakteurin. Fasziniert von der Google-Welt, die von optimalem Content lebt und als Digital Native vor allem auf Pinterest und Instagram unterwegs. Verantwortliche Ressort E-Mobilität bei homeandsmart.de.