Ladelaternen von eluminocity Light & Charge: E-Mobilität trifft smarte Straßenbeleuchtung

E-Mobilität ist im Kommen, die Infrastruktur dazu hinkt allerdings noch hinterher. Elektrofahrzeuge müssen schließlich auch geladen werden – mit den Ladelaternen von eluminocity wäre das alle zwei Meter möglich. Die vernetzte Straßenlaterne dient nicht nur als Ladestation und Parkplatzfinder, sondern trägt auch zur Verkehrssicherung bei und verringert sowohl Umwelt- als auch Lichtverschmutzung. Das Konzept von eluminocity ist eine plausible Vision für die Stadtplanung von morgen.

Laternenladen live: Das Light&Charge-Konzept von eluminocity in der Anwendung

Laternenladen und smarte Straßenbeleuchtung

Schonmal was von Laternenladen gehört? Das Konzept verbindet Ladepunkte für E-Fahrzeuge mit überall vorhandenen Straßenlaternen, intelligente Beleuchtung mit der Ladeinfrastruktur von Elektroautos. Die Stadt Leipzig beispielsweise testet bereits einige Ladelaternen in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken. Das Start-up eluminocity wiederum möchte für die urbane Landschaft der Zukunft die Hardware zur Verfügung stellen: Straßenlaternen, die leicht zu installieren sind, eine energiesparende und intelligente Beleuchtung ermöglichen und gleichzeitig als E-Ladestation dienen. Auch als Einzelteile sind die Ladeelemente zu haben, zum Nachrüsten von herkömmlichen Straßenlaternen für freistehende E-Ladesäulen oder zur Wandmontage etwa in Parkhäusern. Zur Entwicklung suchte sich eluminocity als Partner Infineon, die Sensoren und den Smart Security Stack zur Datenübertragung beisteuern, und Intel für die Kommunikationstechnologie.

Weniger Umweltverschmutzung und Light Pollution, mehr Elektroenergie und Verkehrssicherheit

Das Team von eluminocity verspricht sich durch den Fokus auf Elektromobilität auf den Straßen weniger Umweltverschmutzung und Feinstaubbelastung in Innenstädten. Positive Nebenwirkungen der smarten Laternen sind Features wie die Unterstützung der Parkplatzsuche über eine Datenbank – per App kann immer eingesehen werden, wo gerade etwas frei ist. Das energiesparende Beleuchtungskonzept von eluminocity basiert einerseits auf stromsparenden LED-Leuchten, andererseits auf dem smarten Betrieb der Laternen: Sie erfassen Aktivität auf der Straße und strahlen nur, wenn es nötig ist. Die Lichtverschmutzung in Ballungszentren soll die intelligente Beleuchtung durch den punktgenauen Einsatz und reduzierte Beleuchtung bei Nacht ebenfalls minimieren und dabei noch die Verkehrssicherheit unterstützen. Die Lichtsäulen warnen beispielsweise durch Blinksignale, wenn Fußgänger die Straße überqueren und Fahrzeuge nicht stoppen.

 

Welche Optionen bietet eluminocity?

Das Angebot des Start-ups ist modular aufgebaut und flexibel kombinierbar. Es besteht aus LED-, Lade- und Connectmodulen. Die Straßenleuchten sind mit einem (Parkanlagen und kleinere Wege) bis vier Leuchtmodulen (Hauptverkehrsstraßen) verfügbar. Die E-Lademodule sind TÜV-zertifiziert und in den Varianten Basic, Premium und City erhältlich. Letzteres eignet sich für den Einsatz im öffentlichen Raum. Das connect-Portfolio umfasst die urbane Vernetzung mittels Sensoren, die etwa in Lichtmodule verbaut oder in bestehende Laternen integriert werden können. Dann messen sie beispielweise Bewegung auf der Straße, Fahrbahneigenschaften wie Nässe, evaluieren Luftqualität und Lärm oder können sogar den Füllgrad von Mülltonnen feststellen. Das Angebotskatalog von eluminocity soll sich noch vergrößern: Zunächst wird nur Hardware verkauft, langfristig will das Start-up aber Datenservices für die Smart City der Zukunft anbieten.

Die Ladestationen an Straßenlaternen sollen E-Mobilität in Städten unterstützen

Für wen sind die Ladelaternen von eluminocity interessant?

Die leicht zu installierende Infrastruktur und der geringe Investitionsaufwand macht das Angebot von eluminocity insbesondere für den öffentlichen Bereich, also für Städte und Kommunen attraktiv – die smarte Straßenbeleuchtung mit Ladefunktion spart Energie und schont so das Budget. Aber auch überall sonst, wo großflächige Beleuchtung relevant ist, kann das vernetzte Laternenladen Anwendung finden, etwa auf Parkplätzen.

Marktchancen

Es gibt bereits mehrere Projekte, die sich mit smarter Straßenbeleuchtung im Zusammenhang mit der vernetzten Stadt der Zukunft befassen, zum Beispiel in der Kombination mit Abgasmessungen oder Stau- und Parkplatzradar. Die Straßenlampe sowohl zur Unterstützung des Verkehrs als auch mit E-Ladefunktion ist allerdings momentan einzigartig auf dem Markt. Nach der Unterstützung durch BMW will das Start-up seine Vision nun eigenständig durchsetzen. Die Verbindung aus urbaner Energieersparnis und alternativem Mobilitätskonzept hat Zukunftspotenzial. Eine Investition lohnt sich besonders in der Startphase: Die smarten Laternen und Lademodule sind im Zuge des Bundesprogramms Ladeinfrastruktur des BMVI mit bis zu 3000 Euro förderbar.

Die hellen Köpfe hinter eluminocity beraten gerne zu individuellen Light&Charge-Anlagen

Preise und Verfügbarkeit eluminocity

Für Preisauskünfte und Beratung zu individuellen Laternenan- und umbauten steht eluminocity gerne zur Verfügung.

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homeandsmart.de Redaktion Sarah Mall

Expertin für Smart Home-Systeme sowie Home Automation und kritisches Auge der home&smart-Redaktion. Beobachtet die Start-up-Szene rund um das Thema Smart Home und geht in ihren Beiträgen der Frage nach, wie das intelligente Zuhause unser Leben Ressourcen-schonender und umweltfreundlicher gestalten kann. Spezial-Themen: Solartechnologien, Alexa-Skills sowie smarte Klimatechnik.

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