Igel und andere Tiere vor Rasenrobotern schützen – so geht‘s Mähroboter – Gefahr für Igel und wie man sie schützt

In der Fabel überlistet der kluge Igel den schnellen Hasen im Wettrennen, doch im Kampf gegen einen Rasenroboter ist der Garten Untermieter auf die Hilfe des Menschen angewiesen. Wir zeigen, wie Besitzer eines Rasenroboters die Mähroboter Gefahr für Igel minimieren können. Das Großartige daran: unsere Tipps funktionieren auch für viele andere kleine Tiere.

Der Igel ist ein nützlicher Gartenmitbewohner - allerdings benötigt er Schutz vor Mährobotern

Fazit zur Minimierung der Mähroboter Gefahr für Igel und andere Tiere

Der stachelige Igel rollt sich in Gefahrensituationen zusammen, anstatt zu fliehen. Das wird ihm bei der Begegnung mit einem Mähroboter schnell zum Verhängnis. Denn so intelligent die Rasenroboter auch sind, können sie nicht zwischen Tieren, Menschen und Gras unterscheiden. Sowohl Igel als auch Rasenmäher Roboter sind hier auf das Einschreiten des Gartenbesitzers angewiesen.

Dieser kann mit Ultraschallsensoren einen Zusammenstoß mit Igeln verhindern, was aber bei kleineren Exemplaren nicht immer ausreicht. Eine weitere Möglichkeit Igel vor Unfällen mit Rasenrobotern zu schützen, ist die Anbringung einer Apfelschürze an der Unterseite des Roboters. Zudem sollten die Geräte nicht während der Dämmerung oder nachts den Rasen mähen, da Igel zu dieser Zeit besonders aktiv sind.

Der Igel – wie das mystische Tier im Kampf gegen Mähroboter verliert

Der stachelbewehrte Igel gehört zu den heimischen nachtaktiven Tierarten und hat sich einen Platz unter den Fabeltieren erobert, wo er auch unter den Namen Arbnora oder Swineigel bekannt ist. Der Name Igel selbst leitet sich aus dem althochdeutschen „igil“ ab, was man heute als „Schlangenfresser“ übersetzen könnte, da die Schlange auf dem Speiseplan des kleinen Gartenbewohners steht.

So klug und listig uns der Igel auch in Mythen und Märchen begegnet, wird ihm seine Verteidigungsstrategie gegen Feinde bei der Begegnung mit einem Mähroboter zum Verhängnis. Denn der Igel flieht nicht wie andere Tiere, sondern rollt sich zu einem stachelbewehrten „Ball“ zusammen und wartet ab, bis Angreifer aufgeben.

Für einen Mähroboter ist der Igel aber nur ein kleines Hindernis, ähnlich einem Apfel, den er im schlimmsten Fall überfährt oder anschneidet. Mit meist tödlichen Folgen für den Igel, der dann den scharfgeschliffenen Messern des Rasenroboters ausgeliefert ist.

Mähroboter Gefahr für Igel entschärfen – Rasenroboter Apfelschürze & Bumper

Western- und Eisenbahn-Fans kennen den Kuhfänger von alten Dampflokomotiven. Eine Art weitgespanntes Gitter, das den vorderen Teil der Lok umzäunt. Der Zweck des Geräts leitet sich bereits aus dem Namen ab. Standen Kühe auf den Gleisen, konnte der Lokführer diese „beiseiteschieben“, ohne dass sie mit den Rädern der Lok in Berührung kamen.

Das gleiche Prinzip lässt sich auch bei Mährobotern anwenden, um Igel zu schützen. Als „Kuhfänger“ fungiert dabei eine Apfelschürze, welche ursprünglich dazu gedacht ist, den Rasenroboter auf Distanz zu heruntergefallenen Äpfeln zu halten.

Apfelschürze bzw. Igel Schürze für Mähroboter bauen – so geht’s

Fertige Apfelschürzen für Mähroboter haben die bekannten Rasenroboter Hersteller noch nicht im Programm. Sie lassen sich jedoch mit geringem Aufwand selbst bauen. Was dazu benötigt wird ist ein Lochblech oder eine flexible Kunststoffleiste sowie etwas handwerkliches Geschick. Danach wie folgt vorgehen:

  1. Lochblech / Kunststoffleiste abmessen, so dass die Schürze den Frontbereich des Mähroboters umschließt und die Karosserie zum Boden hin verlängert
  2. Die Apfelschürze zuschneiden
  3. Die Schürze am Mähroboter anbringen

Achtung! Wird die Schürze am Mähroboter mit Schrauben befestigt, kann es sein, dass die Gewährleistung erlischt! Es lohnt sich also, hier mit wasserdichtem Panzertape oder anderen Befestigungsmöglichkeiten zu experimentieren oder ggf. beim Hersteller bezüglich der Garantiebestimmungen nachzufragen.

Igel und Mähroboter – Garten Tiere mit Ultraschallsensor schützen

Eine weitere Möglichkeit, Igel und andere Kleintiere im Garten vor einem Mähroboter zu schützen, besteht darin, den Rasenroboter mit einem Ultraschallsensor zu schützen. Wie eine Fledermaus erkennt der Rasenmäher Roboter dann Objekte und Lebewesen, die sich vor ihm befinden und er ändert daraufhin seine Richtung.

Leider gehören Ultraschallsensoren noch nicht zur Standardausstattung von Mährobotern. Eine Ausnahme macht hier Hersteller Yard Force, bei dem die Technologie bereits in vielen Mährobotern standardmäßig verbaut ist, darunter auch das von uns empfohlene Einsteigermodell Yard Force Compact 400Ri. Erkannt werden hier Objekte, die sich 20 bis 60 cm vor dem Roboter befinden.

Mähroboter Hersteller Worx bietet bei seinen aktuellen Landroid Rasenrobotern Ultraschallsensoren als optionales Worx ACS Anti-Collision System Mähroboter Zubehör an.

Mähroboter Igel Schutz – Mähplan ohne Fahrten bei Nacht oder Dämmerung

Eine der wichtigsten Maßnahmen, um Igel vor Mähroboter zu schützen, ist die Ausarbeitung eines guten Mähplans. Igel sind vor allem während der Dämmerung und nachts aktiv. Dann gehen sie auf Nahrungssuche nach meist wirbellosen Tieren und Insekten. Tagsüber macht es sich der Igel in seinem Nest bequem und verbringt die Zeit mit Schlafen.

Wer seinen Rasen mit einem Mähroboter pflegt, sollte die Mähzeit deshalb so einstellen, dass der Roboter das Mähen während der Dämmerung und in den Nachtstunden einstellt.

Ulrich Klein

Alexa-Evangelist und Digital Native. Schrieb vor seinem Start bei home&smart als freier Technikjournalist und Redakteur für verschiedene Verlage und Redaktionen, u.a. T3 (Tomorrow's Technology Today), Süddeutsche Zeitung, connect, Handy Magazin, iBusiness oder magnus.de. Spricht fließend Alexa und testet gerne Geräte, die den Alltag smarter machen, wie intelligente Lautsprecher, eBook Reader, Tablets oder Bluetooth-Kopfhörer. Spezialthemen: Smartphones, Mähroboter, Einbruchschutz.