Neue Technologie Wie Blockchain bei Smart Homes zum Einsatz kommt

Ob Sie sich dessen bewusst sind oder nicht, viele von uns leben in Gebäuden mit einer gewissen intelligenten Kapazität. Wahrscheinlich haben Sie mindestens ein intelligentes Gerät in Ihrem Haus.

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Da die Branche der intelligenten Geräte bis 2024 um 65 Milliarden Dollar wachsen wird, stehen die Chancen gut, dass Sie weitere dieser Geräte hinzufügen werden. Das wahre Potenzial von Smart Homes liegt in der Fähigkeit der intelligenten Geräte, miteinander zu kommunizieren - und genau hier kommt die Blockchain-Technologie ins Spiel.

Wie Blockchain bei intelligenten Gebäuden eingesetzt wird

Oberflächlich betrachtet erleichtern smarte Technologien einzelne Aufgaben, aber das Potenzial ist viel größer als das. Ein intelligentes Gerät ist praktisch ein Sensor, der große Mengen an Daten über alles Mögliche sammeln kann, vom Energieverbrauch bis hin zum Vorrat in Ihrem Kühlschrank.

Intelligente Technologie funktioniert einfach besser, ist es aber auch sicherer?

Diese Daten sind schon für sich genommen wertvoll, wenn sie mit Daten von anderen Geräten kombiniert werden, wird ihre Nutzbarkeit entscheidend. Ein richtig vernetztes intelligentes Haus könnte die Heizung automatisch an Ihre Vorlieben anpassen und dabei die Kosten minimieren, Ihre Lieblingslebensmittel bestellen, den Energieverbrauch überwachen und anpassen, Reparaturbenachrichtigungen senden, wenn etwas kaputt geht, und vieles mehr.

Technologien des Internets für digitale Dinge (Internet of Things, IoT) werden bereits in großem Umfang im Lieferkettenmanagement eingesetzt. Sie helfen bei der effizienten Verwaltung von Produkten, die mehrere Beteiligte durchlaufen haben, und stellen sicher, dass die Produkte das sind, was auf dem Etikett steht.

Datenschutz und Kompatibilität sind nach wie vor ein Problem

Obwohl die intelligente Technologie in Unternehmen vielseitig einsetzbar ist, wird sie für Privatpersonen zu einer heiklen Angelegenheit. IoT-Geräte sammeln riesige Mengen an Daten, die viel über ihre Besitzer verraten können. Darüber hinaus sind sie oft schlecht gesichert, was zu erheblichen Sicherheitsproblemen führt.

Die meisten intelligenten Geräte müssen auf zentralisierten Plattformen laufen, die von großen Technologieunternehmen, insbesondere Amazon und Google, kontrolliert werden. Beide Unternehmen haben aufgrund ihres Zugriffs auf eine außerordentliche Menge persönlicher Daten erhebliche Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes geäußert.

Die Schwachstellen von Amazon Alexa

Abgesehen von den Bedenken bezüglich der Mikrofone gibt es bei Amazons sprachgesteuertem Assistenten Alexa noch weitere erhebliche Sicherheitsbedenken. Obwohl Amazon einen gewissen Schutz der Privatsphäre bietet und bereits 100 bis 200 Millionen Alexa-Geräte und über 100.000 Skills im Einsatz hat, besteht die große Sorge, dass böswillige Entwickler Sicherheitslücken ausnutzen.

Beispielsweise werden die Namen der Entwickler nicht verifiziert, so dass ein böswilliger Entwickler einen Phishing-Angriff durchführen kann, bei dem er sich als ein anderes Unternehmen ausgibt. Dieses Risiko ist besonders hoch bei einigen Fertigkeiten, die mit E-Mail-, Bank- oder Social-Media-Konten verknüpft sind.

Viele Entwickler haben auch irreführende oder gar keine Datenschutzrichtlinien, was bedeutet, dass die Kunden keine Ahnung haben, wie ihre persönlich identifizierbaren Informationen verwendet werden.

Mangelnde Gerätekompatibilität

Die zweite Herausforderung ist die Kompatibilität. Frühe Anwender sind mit dem Konzept der Gerätescheidung, bei dem zwei intelligente Geräte nicht miteinander kommunizieren können, schmerzlich vertraut. Ein Teil des Problems besteht darin, dass Amazon und Google als primäre Smart-Home-Steuerungen verwendet werden und es keine plattformunabhängige Lösung gibt, die den meisten Verbrauchern zur Verfügung steht.

Die Blockchain-Technologie ist das fehlende Teil des Puzzles

Blockchain-Technologien arbeiten daran, diese und andere Herausforderungen zu lösen, da sie P2P-Verbindungen ohne einen zentralen Überprüfer möglich machen können. Mit Blockchain wäre es möglich, zahlreiche intelligente Geräte miteinander zu verbinden, ohne dass die Daten direkt an den Gerätehersteller weitergegeben werden müssen, wodurch Datenschutz- und Sicherheitsbedenken gemindert werden. Sie kann auch für mehr Transparenz bei der Datennutzung sorgen und den Nutzern helfen, zu verstehen, welche Daten ihr Smart Home sammelt und wofür sie verwendet werden. Für mehr Informationen: https://ekronaapp.de/

Die Blockchain-Technologie ist außerdem unabhängig von der Hardware. So könnten Nutzer Geräte verschiedener Hersteller miteinander verbinden und dies auf eine sichere Art und Weise.

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homeandsmart Redaktion Samira Kammerer

Teil des Gründerteams, von Anfang an mit viel Herzblut dabei. Verantwortliche für das Ressort E-Mobilität bei homeandsmart. Zu ihren Lieblingsthemen zählen außerdem smarte Gadgets, Fitness-Tracker und intelligente Haushaltsgeräte. Als Digital Native vor allem auf Pinterest und Instagram unterwegs.

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