Zuhause gut arbeiten - so geht's 5 Tipps für ein smartes Homeoffice

Jahrelang haben sich Angestellte in ganz Deutschland gewünscht, zumindest einen Teil ihrer Arbeitszeit zuhause verbringen zu dürfen. Viele davon haben auf ihren Vorgesetzten eingeredet wie auf eine kranke Kuh, dabei jedoch oftmals auf Granit gebissen. Für die Wende musste ausgerechnet ein Virus sorgen. Seit der Corona-Pandemie hat das Homeoffice einen echten Boom erlebt und wird wohl auch nicht so schnell wieder verschwinden. Da lohnt es sich doch, ein wenig in eine „smarte“ Ausrüstung zu investieren. Diese fünf Tipps können dabei eine große Hilfe darstellen.  

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Tipp #1: Die passende Zusatzausstattung für den Laptop besorgen

Für einmalige Einsätze im Homeoffice ist ein Laptop völlig ausreichend. Doch wer regelmäßig von zuhause arbeitet, sollte sich auch eine ordentliche Zusatz-Ausstattung zulegen.

Um sich die Augen nicht zu ruinieren, steht dabei ein qualitativ hochwertiger Monitor ganz oben auf der Einkaufsliste. Bei der Wahl kommt es nicht nur, aber vor allem auf die Größe an. Wer hauptsächlich E-Mails liest und schreibt oder Texte mit Programmen wie Microsoft Word bearbeitet, findet dabei mit einer Bildschirmdiagonale von 24 Zoll das Auslangen. Welche Modelle dabei besonders punkten, ist in unseren 24 Zoll Monitor Empfehlungen ersichtlich.

Werden grafisch aufwendigere Arbeiten etwa mit dem Adobe Illustrator erledigt oder kommen umfangreiche Excel-Tabellen zum Einsatz, empfiehlt sich hingegen eine Mindestgröße von 30 Zoll.

Wichtig ist darüber hinaus, dass sich der Bildschirm in der Höhe verstellen und ein wenig neigen lässt. Denn dann ist es auch möglich, ihn auf die optimale Sitzposition anzupassen. Größe ist selbstverständlich nicht alles. Deshalb sollte beim Kauf zusätzlich Augenmerk auf die Auflösung gelegt werden. Diese sollte bei mindestens 1.920 x 1.080 Pixel liegen. Als Mindestanforderung für die Bildschirmfrequenz gilt heutzutage ein Wert zwischen 60 und 75 Hertz.

Zusätzlich erleichtern eine externe Tastatur und Maus das Leben im Homeoffice auf Dauer erheblich. Dafür müssen in der Regel keine Unsummen investiert werden. Bei kabelgebundenen Geräten stört zwar das Kabel ein wenig, dafür müssen die Akkus nicht ständig beladen werden. Vor allem beim Kauf der Tastatur ist jedoch darauf zu achten, dass sie mit einem deutschen Zeichensatz ausgestattet ist. Eine zusätzliche Handballenauflage entlastet die Gelenke und sorgt für eine ergonomische Haltung beim Schreiben.

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Tipp #2: Die richtige Beleuchtung finden

Eine Schreibtischlampe ist ein absolutes Muss! Bitte aber nicht mehr die Lampe von Onkel Klaus aus den 1980er-Jahren verwenden. Je nachdem, welche Arbeiten im Homeoffice ausgeführt werden sollen, ändert sich auch der Beleuchtungsbedarf. Wichtig ist auf jeden Fall, dass sich die Lampe nach Belieben ausrichten lässt. Dafür sorgt entweder ein Gelenk- oder ein Federarm.

Moderne Stehlampen können per USB-Schnittstelle an den Laptop angeschlossen werden und lassen sich damit auch steuern. Auf lange Sicht gesehen sind LED-Leuchtmittel die beste Wahl. Denn sie bringen unmittelbar die volle Leuchtleistung, erhitzen nicht, haben eine sehr lange Lebensdauer und verbrauchen dabei nur sehr wenig Strom.

Apropos LED: Wer oft zuhause arbeitet und dafür einen eigenen Raum zur Verfügung hat, sollte sich überlegen, diesen mit LED Panels auszustatten. Gegenüber herkömmlichen Leuchtstofflampen haben sie den Vorteil, dass sie länger als 50.000 Stunden halten und weniger als die Hälfte der Energie verbrauchen. Das kann sich in der jährlichen Stromabrechnung deutlich bemerkbar machen.

Allerdings sollte beim LED Panel kaufen darauf geachtet werden, dass es sich dabei um eine flimmerfreie Variante handelt. Denn auch wenn das Flackern „normaler“ LED Beleuchtungen aufgrund der hohen Frequenz mit dem freien Auge nicht wahrgenommen werden kann, wirkt es langfristig ermüdend.

Tipp #3: Für eine angenehme Atmosphäre sorgen

Die Luftqualität wird bei der Arbeit oft unterschätzt. Doch wer für einen längeren Zeitraum konzentriert arbeiten möchte, sollte sich auch darum kümmern. Am einfachsten funktioniert das mit regelmäßigem Stoßlüften. Die Fenster sollten dabei etwa alle zwei bis drei Stunden für rund fünf bis zehn Minuten vollständig geöffnet werden.

Wer keine Fenster im Raum hat oder nicht ständig lüften möchte, kann die Luftqualität auch mit einem Luftreiniger verbessern. Das ist vor allem für Allergiker eine vernünftige Investition, da diese auch die Pollen filtern können.

Zusätzlich kann ein Lufterfrischer beziehungsweise ein Aroma-Diffusor für eine angenehme Duftnote sorgen. Für das Homeoffice eignen sich vor allem belebende Düfte wie beispielsweise Zitrone oder Orange. Doch auch der Geruch von Minze vitalisiert und belebt den Geist bei Ermüdungserscheinungen und Konzentrationsschwächen.

Gerade im Sommer kann eine Brise Wind nicht schaden. Falls der Rest der Family den Ventilator jedoch gerade nicht entbehren möchte, kann auch ein kleiner Tischventilator mit USB-Anschluss für etwas Frische sorgen.

Pflanzen sind nicht nur eine schöne Dekoration, sondern tragen ebenfalls zu einem verbesserten Raumklima bei. Als natürliche Energie-Lieferanten gelten hier vor allem Pflanzen wie der Bogenhanf, die Efeutute und die Kentia-Palme.

Tipp #4: Nicht auf Abwechslung und Bewegung vergessen

Wer zuhause arbeitet, wird von seinen Kolleginnen und Kollegen nicht an die Pausen erinnert. Abhilfe schafft in diesem Fall eine Küchenuhr oder eine entsprechende App auf dem Smartphone wie beispielsweise „Multi Timer“ oder „Easy Stopwatch“.

Die Pausen sollten für kleine Bewegungseinheiten genutzt werden. Das bedeutet, an die frische Lut zu gehen und einen kleinen Spaziergang einzulegen oder sich einfach die passenden Gadgets für das Homeoffice besorgen.

Das könnte beispielsweise ein Punchingball oder ein Sandsack sein. An wem sich dabei die Gedanken richten, muss ja nicht verraten werden. So lassen sich Aggressionen sehr einfach und gesund abbauen. Fitnessbänder und eine Faszienrolle benötigen nicht viel Platz, bieten aber vielfältige Möglichkeiten für unterschiedliche Gleichgewichts- und Kraftübungen.

Manchmal kann aber auch ein kleines Nickerchen für Regeneration sorgen. Zu diesem Zweck eignet sich eine Fußhängematte, die einfach unten am Schreibtisch montiert werden kann. Besonders bei langen Schichten sorgt das für kurzfristige Entlastung der Beine.

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Tipp #5: Sich nach einem zeitgemäßen Notiz-Tool umsehen

In den meisten Büros stehen immer noch Flip-Charts herum, bei denen riesige Notizblöcke zum Einsatz kommen. Abgesehen davon, dass das auf Dauer sehr teuer und auch nicht besonders nachhaltig ist, gibt es mittlerweile moderne Methoden, um seine Gedanken und Notizen festzuhalten. Warum nicht also auch gleich sein Homeoffice damit ausstatten. Eventuell leistet der Arbeitgeber dafür sogar einen Innovations-Zuschuss.

Digitale Flip-Charts sind auf dem Vormarsch. Anders als bei den herkömmlichen Modellen werden dafür keine Spezialblöcke oder teuren Stifte mehr benötigt. Vor allem können die Inhalte digital gespeichert und auch an Kolleginnen und Kollegen per E-Mail verschickt oder in einem Cloud-Speicher abgelegt werden.

Noch ist die Auswahl bei den digitalen Flip-Charts jedoch nicht besonders groß. Samsung hat mit dem FLIP WM55H ein entsprechendes Modell im Angebot, einen ähnlichen Leistungsumfang zu einem wesentlich günstigeren Preis bietet jedoch beispielsweise das SmartKapp 1024494, das über die entsprechende App auch direkt mit dem Smartphone verbunden werden kann.

Sarah Ball

Smart Home Expertin, die sich den Alltag durch verschiedene Alexa Routinen erleichtert. Bei home&smart verantwortlich für Online Marketing, Affiliating, Social Media und Newsletter. Smarte Gadgets, wie Saugroboter, Fitnesstracker, smarte Heizungsthermostate und smarte Lichtsteuerung sind nicht mehr aus ihrem täglichen Leben wegzudenken.  

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