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Was ist ein Smart Home System und wie funktioniert es?  

Das Herzstück eines smarten System stellt die Zentrale dar, die je nach Anbieter auch als Gateway, Bridge oder Hub bezeichnet wird und per Funk mit weiteren Komponenten interagiert. Die Zentrale erkennt anhand von vernetzten Sensoren Umweltreize und reagiert durch das Einschalten von Aktoren darauf. Wird die Smart Home Zentrale beispielsweise von einem Wassermelder im Keller über ein Leck der Waschmaschine informiert, kann sie ihren Besitzer per Pushnachricht auf seinem Smartphone alarmieren und weitere elektrische Geräte abschalten, die durch Feuchtigkeit Schaden nehmen könnten. Die Intelligenz des Systems basiert somit allein auf den Funktionen der Zentrale, deren Auswahl dementsprechend gut überlegt sein sollte.

Abhängig vom gewähltem Funkstandard des Smart Home Systems (z.B. WLAN oder ZigBee) bzw. der Zentrale stehen unterschiedlich viele Geräte zur Auswahl. Während manche proprietären Lösungen nur mit Geräten des eigenen Herstellers vernetzbar sind, bieten andere Systeme auch die Möglichkeit kompatible Komponenten anderer Marken einzubinden. Wir stellen beide Optionen vor und erklären, welche Vorteile sie haben. 

Welche Smart Home Systeme gibt es?

Technikfans stehen zwei Arten von umfassenden Smart Home Systemen zur Auswahl.

  • Geschlossenes System: Solche auch als propritär bezeichneten Lösungen bieten oft ein besonders hohes Maß an Sicherheit. Zudem sind ihre Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt, es treten also kaum oder gar keine Verbindungsprobleme auf. Allerdings bleiben Käufer eines solchen System auch immer auf ihren Hersteller beschränkt, können also keine Geräte einbinden, die ihr eigener Hersteller nicht anbietet. 
  • Offenes System: Wie der Name bereits sagt, können offene aus Geräten völlig unterschiedlicher Marken zusammengestellt werden. So ist beispielsweise das innogy SmartHome System u.a. gemeinsam mit Lampen von Philips Hue oder Netatmo Raumthermostaten nutzbar. Aktuell am meisten Flexibilität bietet Amazons Sprachsoftware Alexa. Denn über die Alexa App lassen sich nicht nur Amazon eigene Tablets, Lautsprecher oder Streamingdienste (z.B. Amazon Prime) nutzen, sondern auch hunderte Produkte anderer Hersteller. Die Auswahl reicht dabei von der Alexa Kaffeemaschinen über Saugroboter, Bewässerungsanlagen für den Garten, Lampen, Thermostate und Fernseher bis hin zu Alexa Adaptern fürs Auto. 
Besonders praktisch ist die intelligente Lichtsteuerung im Wohn- und Schlafzimmer

Checkliste: Alle Fakten zur System-Auswahl im Kurzüberblick

Wie unsere kurze Zusammenfassung bereits gezeigt hat, gibt es viele Faktoren, die bei der Auswahl eines Smart Home Systems wichtig sind. Daher kann und es wird es "das Eine" perfekte für alle nie geben. Mit unserer Checkliste, kann aber trotzdem jeder herausfinden, was am besten zu ihm passt.

  • Grundlagen: Welche Geräte sind bereits vorhanden, die zur Nachrüstung verwendet werden können (z.B. FRITZ!Box)? Welche sollen ersetzt werden? Unser Expertentipp: Klassische Haushaltsgeräte lieber mit einer WLAN-Steckdose nachrüsten als neu kaufen. 
  • Umfang: Möchte ich einzelne Handgriffe durch Gadgets (z.B. Putzroboter) automatisieren oder gleich die Fußbodenheizung im ganzen Haus komplett smart gestalten? 
  • Staatliche Beschränkungen: Gibt es Denkmalschutz-Auflagen aufgrund historischer Bausubstanz zu beachten oder schließt die Bauordnung in meinem Wohngebiet bestimmte technische Lösungen aus? Wenn ja, welchen Aufwand und welche Gebühren bin ich bereit für mein Projekt in Kauf zu nehmen? 
  • Zuständigkeit: Sind die Maßnahmen so umfassend, dass sie vom Vermieter bewilligt werden müssen? Gibt es Möglichkeiten die Kosten zu teilen (z.B. bei einer Heizungssanierung)?
  • Förderung: Besteht die Möglichkeit zur finanziellen Unterstützung durch Dritte (z. B. über KfW Smart Home Förderkredite)?

Erst nachdem diese 5 wichtigen Aspekte geklärt wurden und die persönlichen Wünsche feststehen, kann das passende System dazu gewählt werden. Unsere Zusammenfassung zeigt welche Smart Home System Anbieter umfassende Vernetzung ermöglichen und welche nur auf einen Automationsbereich beschränkt bleiben.

Möglichkeit 1: Alexa, Google Assistant und Siri als Herzstück des Systems 

Die Sprachassistenten Alexa, Google Assistant und Siri können nicht nur in viele Smart Home Systeme anderer Hersteller eingebunden werden, sondern auch selbst Komponenten steuern. Wie dies funktioniert, erklären wir in folgendem Überblick.

Alexa bietet die größte Geräteauswahl und viele kostenlose Zusatzfunktionen 

Wer sich für Alexa entscheidet, profitiert von vielen vorinstallierten Funktionen wie Wecker, Timer, To-Do-Listen, Kalendererstellung  oder Musiksteuerung. 

Darüber hinaus ist Amazons Sprachassistentin mit tausenden smarten Geräten, Dienstleistungen, Apps und Alexa Skills (kostenlos aktivierbare Zusatzfunktionen) nutzbar und auf zahlreichen smarten Lautsprechern und Displays zuhause. Bei einigen von ihnen hat Amazon sogar einen ZigBee-Hub direkt integriert, dazu zählen u.a.:

Diese können Alexa kompatible Geräte auch ohne Hersteller eigene Smart-Home Zentrale steuern und so z.B. Philips Hue Lampen auf Zuruf an- oder ausschalten. Wir haben bereits zahlreiche Alexa Lautsprecher und Alexa kompatible Geräte wie WLAN-Steckdosen, Überwachungskameras oder Saugroboter getestet und wurden meist sehr positiv von der einfachen Vernetzbarkeit und Handhabung überrascht.

Alexa Smart Home Steuerung: Bewertung der Redaktion
Mehr Auswahl als bei Alexa werden Technikfans kaum finden. Darüber hinaus ist diese Lösung besonders günstig und jederzeit einfach erweiterbar, wie unsere regelmäßigen Tests der Alexa-Lautsprecher zeigen. Manche Datenschützer bemängeln allerdings die zur Nutzung nötige Cloudanbindung.

Alexa Smart Home Steuerung im Überblick
Alle wichtigen Daten zum System haben wir hier nochmals zusammengefasst.

Sprachsteuerungja, direkt über Alexa
IFTTT Anbindungja
FunkstandardWLAN, ZigBee
Zentrale nötig?Ja, z. B. Echo Show 10 mit integriertem ZigBee Hub
AnwendungsbereicheHaushaltsgeräte-Automation, Gartenbewässerung, Licht- und Heizungssteuerung, Entertainment u.v.m.
home&smart Bewertung90 von 100 Punkten
Weitere Tests und BewertungenBisher ist uns kein Test bekannt, bei dem Alexa als Smart Home Lösung insgesamt bewertet wurde. Denn die meisten Experten beschränken sich auf die Prüfung einzelner Alexa Lautsprecher Modelle (Stand: 03/2021)

Google Assistant punktet mit viel Wissen

Die ursprünglich als Google Home vermarkteten und inzwischen als Nest Lautsprecher verkauften Geräte des Suchmaschinenriesen beherrschen ebenfalls viele praktische Standardfunktionen wie das Abspielen von Musik oder die Wetteransage. Zudem überzeugen sie durch den enormen enzyklopädischen Wissensschatz des darauf installierten Sprachassistenten Google Assistant. In unseren Tests antwortete er dementsprechend meist deutlich fundierter auf Fragen als Alexa, die eher bei der Geräteauswahl und Steuerung die Nase vorn hat.

Google Smart Home: Bewertung der Redaktion
Die zu Google Assistant gehörenden Smart Speaker und Lautsprecher bieten außer einem schicken Design viele praktische Funktionen, können aber (noch) nicht mit Alexa mithalten. 

Google Smart Home Steuerung im Überblick
Alle wichtigen Daten zum System haben wir hier nochmals zusammengefasst.

Sprachsteuerungja, über Google Asssistant
IFTTT Anbindungja
FunkstandardWLAN, Bluetooth, Thread
Smart Home Zentrale nötig?ja, z. B. ein Google Nest Hub 2
AnwendungsbereicheHeizung-/Raumklima, Entertainment, Gadgets
home&smart Bewertung68 von 100 Punkten
Weitere Tests und BewertungenAuch hier bewerten die meisten Tester nur einzelne Smart Speaker statt des kompletten Systems. (Stand: 03/2021)

Siri steuert das Apple Smart Home via HomeKit

Wer ein iPhone oder iPad mit mindestens iOS 10 (besser Betriebsversion 13 oder 14) besitzt, kann sich damit ein HomeKit Smart Home System zusammenstellen und dieses mit Siri Befehlen zu steuern. Apple Nutzer haben so z. B. die Möglichkeit über ihre Home App am iPhone zahlreiche HomeKit kompatible Geräte zu Routinen zu kombinieren. D.h. Ein Sprachbefehl genügt, um z. B. im Wohnzimmer alle smarten Lampen per Routine 50 Prozent zu dimmen und ihre Farbe von weiß auf gelb umzuschalten.

Zur Fernsteuerung von unterwegs genügen iPhone und iPad allerdings nicht, stattdessen muss zusätzlich ein Homepod oder Homepod Mini, ein Apple TV 4/4K bzw. ein permanent verkabeltes iPad als "Zentrale" zuhause vorhanden sein.

Insgesamt ist die HomeKit Smart Home Lösung von Apple ist deutlich sicherer als die von Google und Amazon, weil Geräte einen strengen Zertifizierungsprozess durchlaufen müssen, bevor sie für private Anwender verfügbar sind. Darüber hinaus lassen sich mit Homee, Homey und Homebridge jedoch auch offiziell nicht kompatible Geräte über Umwege in das System einbinden. Ihr Funktionsumfang ist dann aber nicht immer komplett per HomeKit abrufbar.

HomeKit Smart Home: Bewertung der Redaktion
Sicherheit wird bei Apple groß geschrieben, allerdings bedeutet dies auch, dass oft nur die Geräte bestimmter Hersteller als "HomeKit Geräte" zertifiziert werden. Somit fällt die Auswahl an smarten Komponenten auch hier etwas geringer aus als bei Alexa. HomeKit fähige Mäh- oder Saugroboter sind uns z. B. bisher keine bekannt. (Stand: 03/2021)

Achtung: Wer Bastlerlösungen wählt und nicht zertifzierte Geräte über Umwege mit HomeKit verbindet, riskiert Funktionseinbußen.

HomeKit Smart Home Steuerung im Überblick
Alle wichtigen Daten zum System haben wir hier nochmals zusammengefasst.

Sprachsteuerungja, über Siri
IFTTT Anbindungja, via Homebridge
FunkstandardWLAN, Bluetooth, Thread
Zentrale nötigja, zur Fernsteuerung außer Haus, z. B. ein HomePod
AnwendungsbereicheHausautomation, Entertainment
home&smart Bewertung79 von 100 Punkten
Weitere Tests und Bewertungen
  • Im Test von t3n.de lobten die Technikexperten u.a. die intuitive HomeKit Bedienung und dessen praktischen Automationsmöglichkeiten. Ihrer Meinung nach ist die Siri Steuerung allerdings noch ausbaufähig. (Stand: 01/2021)
  • Auch die Spiegel Tester gaben an, dass sich per HomeKit sehr leicht ein Smart Home System zusammenstellen und bedienen lässt. (Stand: 06/2020)

Möglichkeit 2: Einfache Smart Home Systeme für Anfänger

Schnell einsatzbereit, günstig und jederzeit erweiterbar. Diese Eigenschaften zeichnen die folgenden Smart Home Lösungen für Einsteiger aus.

Ideal für FRITZ!Box Besitzer: AVM FRITZ! Smart Home System

Beim FRITZ!Box System handelt es sich um eine Lösung, die mit einer Standard-Hardware wie einem DSL-Router vom Smartphone oder von einem PC aus gesteuert werden kann. 

Das deutsche Unternehmen AVM ist hauptsächlich durch seine Marke FRITZ! bekannt. Die DSL-Router des Herstellers stellen die Mehrheit der in Deutschland installierten Geräte für die Verbindung ins Internet dar. Passend zur FRITZ!Box als zentralem Multifunktions-Gateway gibt es verschiedene vernetzbare Komponenten vom Heizkörperthermostat über kompatible Steckdosen bis hin zum Telefon. Eine Auswahl davon zeigt die folgende Auflistung:

AVM hat zusätzlich zur FRITZ!Box smarte Komponenten wie Zwischenstecker und Heizthermostat entwickelt

Weitere Informationen zu den hier genannten Geräten finden Sie in der AVM FRITZ!Box Test-Übersicht. Wie die Vernetzung genau funktioniert, erklärt unser Ratgeber: AVM FRITZ!Box als Smart Home-Zentrale nutzen.

FRITZ!Box Smart Home System: Bewertung der Redaktion
Zu den Vorteilen der FRITZ!Box gehören Reichweite und Bandbreite, die Option, smarte Komponenten per App oder PC zu steuern und die individuelle Regelsteuerung beziehungsweise die Steuerung per Google Kalender. Zu den Nachteilen gehört der bisher im Vergleich zu anderen Systemen geringe Funktionsumfang und die noch ausbaufähige Menge an smarten Komponenten.

FRITZ!Box Smart Home System im Überblick
Alle wichtigen Daten zum System haben wir hier nochmals zusammengefasst.

Sprachsteuerung

mit Alexa (über inoffiziellen Skill), Google Assistant (über inoffizielle Lösung)

IFTTT-Anbindungja
FunkstandardDECT ULE
Zentrale erforderlich?ja, geeignete FRITZ!Box
AnwendungsbereicheHeizungssteuerung, Automatisierung klassischer Haushaltsgeräte
home&smart Bewertung 81/100 Punkte
Weitere Bewertungen/ Tests
  • Das Team von ComputerBild lobte in seiner Systembewertung u.a., dass keine zusätzliche Zentrale erforderlich ist und AVM viel Wert auf Datenschutz legt. Den Technikexperten gefiel allerdings weniger gut die geringe Geräteauswahl und die Beschränkung auf smarte Grundfunktionen. (Stand: 02/2021)
  • Bei techstage.de bescheinigte man der FRITZ!Box Zentrale, das sie als Herzstück des Systems Lust auf mehr mache. (Stand: 03/2021)

Für Selbermacher: SMART HOME by hornbach

In unserem Hornbach Praxistest überzeugte das SMART HOME by hornbach durch seine Unterstützung der Funkstandards Z-Wave, ZigBee und WLAN. Statt also nur die Geräte des Herstellers kaufen zu können, haben Nutzer hier z. B. auch die Möglichkeit FIBARO oder Eurotronic Gerät mit einzubinen.

Zudem war das SMART HOME by hornbach einfach zu installieren und die gewünschen Geräte ließen sich im Test ohne großen Aufwand zu Routinen verknüpfen. Nicht zuletzt fielen uns der VDE-zertifizierte Datenschutz und der deutsche Support positiv auf. 

SMART HOME by hornbach: Bewertung der Redaktion:
Diese Alexa und Google Assistant kompatible Lösung bietet alles, was Einsteiger brauchen und kann bei Bedarf jederzeit günstig erweitert werden. Leider ist die Auswahl an kompatiblen Geräten bisher noch etwas knapp bemessen.

SMART HOME by hornbach im Überblick
Alle wichtigen Daten zum System haben wir hier nochmals zusammengefasst.

SprachsteuerungAlexa, Google Assistant
IFTTT-Anbindungnein
FunkstandardZ-Wave, ZigBee, WLAN
Zentrale erforderlich?ja, Hornbach Smart Home Gateway
AnwendungsbereicheBeleuchtung, Raumklima/Heizung, Sicherheit
home&smart Bewertung75/100
Weitere Tests/ Bewertungen

aktuell liegen uns keine weiteren Tests zu diesem System vor (Stand: 03/2021)

Solide Basisversion: innogy SmartHome System im Test

Der Anbieter innogy tritt mit seinem Alexa kompatiblen innogy SmartHome-System als Komplettanbieter auf. Im Sortiment finden sich neben der obligatorischen Steuerzentrale alle nötigen Geräte und Anlagenteile für das Smart Home. Dazu zählen zum Beispiel:

  • innogy SmartHome WLAN-Zwischenstecker
  • innogy SmartHome WLAN-Thermostate und Steuereinheiten für die Fußbodenheizung
  • innogy SmartHome fernsteuerbare Lichtschalter
  • innogy SmartHome Bewegungsmelder, sowie Tür- und Fenstersensoren
  • innogy SmartHome Rauchmelder

Alle Geräte kommunizieren miteinander über ein gesichertes Funkprotokoll. Einige können Anwender ohne weiteres selbst in Betrieb nehmen, andere erfordern eine Installation durch den Fachmann. Hier geht es zu unserem innogy SmartHome Praxistest

innogy SmartHome System: Bewertung der Redaktion
Der größte Vorteil des innogy-Systems liegt in der Kompatibilität zu Amazon Echo (bzw. Alexa) und zahlreichen weiteren beliebten Smart Home-Komponenten wie Philips Hue oder Netatmo. Manchmal kommt es jedoch zu Falschmeldungen des Systems oder App-Abstürzen. Auch wenn es sich bei dem Anbieter um einen Energieversorger handelt, sind die Systeme unabhängig von einem Stromvertrag nutzbar und dadurch trotz der kleinen Mängel sehr attraktiv für die Einrichtung eines Smart Home in den eigenen vier Wänden.

innogy Smart Home System im Test-Überblick
Alle wichtigen Daten zum System haben wir hier nochmals zusammengefasst.

Sprachsteuerungmit Alexa oder Google Assistant, Siri (HomeKit) nur über Umwege wie die Nutzung einer Homebridge
IFTTT-Anbindungja
FunkstandardLemonbeat
Zentrale erforderlich?ja, innogy Smart Home Zentrale
AnwendungsbereicheHeizungssteuerung, Lichtsteuerung, Raumklima, Sicherheit, Automatisierung klassischer Haushaltsgeräte
home&smart Bewertung81/100 Punkte
Weitere Bewertungen/ Tests

Möglichkeit 3: Umfassende Smart Home Systeme für Fortgeschrittene

Am besten trifft der Begriff Smart Home natürlich auf Systeme zu, die nicht nur auf wenige Komponenten beschränkt sind, sondern eine vollständige Kontrolle aller Geräte und Einrichtungen im vernetzten Heim ermöglichen. Auch hier gibt es eine breite Palette unterschiedlicher Anbieter, die man miteinander vergleichen sollte. Große Unternehmen wie innogy, Allianzen wie die vom Bereich Telekom Smart Home initiierte QIVICON und viele mehr.

Doch was bieten diese leistungsfähigen Smart Home-Systeme? Wir haben einen Vergleich der wichtigsten Lösungen für Privatnutzer erstellt, die ihr System selbst installieren möchten.

Mit der richtigen Smart Home Lösung lassen sich viele Haushaltsaufgaben automatisieren

Ideal zur Steuerung von Haushaltsgeräten: Bosch Smart Home System

Das Bosch System überzeugt vor allem durch viele Sicherheits-Features. So werden zum Beispiel alle privaten Daten sowie alle Systemdaten lokal auf dem Bosch Smart Home-Controller gespeichert. Informationen, die für die Smart Home-Nutzung kommuniziert werden müssen, werden mit einem sicheren Verschlüsselungssystem übertragen und das auch nur, wenn der Nutzer sie ausdrücklich freigegeben hat. Um den unterschiedlichen Bedürfnissen verschiedener Kunden gerecht zu werden, bietet Bosch zudem diverse Starter-Sets mit unterschiedlichen Schwerpunkten von der Heizungssteuerung bis hin zum Raumklima Starter-Set.

Außerdem gehören zu den smarten Bosch-Produkten u. a. folgende Komponenten:

  • Bosch Smart Home Home Controller
  • Bosch Smart Home Rauchmelder
  • Bosch Smart Home 360° Innenkamera/ Bosch Smart Home Eyes Außenkamera
  • Bosch Smart Home Twinguard Rauchwarnmelder mit Luftgütesensor
  • ausgewählte Bosch Geschirrspüler 
  • ausgewählte Bosch Waschmaschinen 
  • ausgewählte Bosch Wärmepumpentrockner 
  • ausgewählte Bosch Backofen/ Mikrowellen

Alle kompatiblen Haushaltsgeräte von der Kaffeemaschine, über den Saugroboter bis hin zur Dunstabzugshaube finden Sie auf der Bosch Connected Household Seite des Herstellers.

Bei Bosch lassen sich immer mehr Haushaltshelfer per App verwalten

Bosch Smart Home System: Bewertung der Redaktion
Das Bosch Smart Home System verfügt über ein eigenes, besonders sicheres Verschlüsselungssystem und bietet die Möglichkeit der lokalen Datenspeicherung. Empfehlenswert sind von Bosch sowohl die per Home Connect App vernetzbaren Haushaltsgeräte als auch die Sicherheitskomponenten. Die Bosch Smart Home Heizthermostate können dagegen unserer Meinung nach im Vergleich mit ähnlichen Anbietern nicht mithalten. Weiterführende Informationen liefert unser Übersichtsartikel zum Bosch Smart Home-System.

Bosch Smart Home-System im Überblick
Alle wichtigen Daten zum System haben wir hier nochmals zusammengefasst.

Sprachsteuerungmit Alexa (per Home Connect App) oder Google Assistant, Siri (via HomeKit)
IFTTT-Anbindungja (für Bosch Haushaltsgeräte)
FunkstandardZigBee
Zentrale erforderlich?ja, innogy SmartHome Zentrale
AnwendungsbereicheHeizungssteuerung, Raumklima, Sicherheit, Automatisierung klassischer Haushaltsgeräte
home&smart Bewertung86/100 Punkte
Weitere Bewertungen/ Tests
  • Keine Schnäppchen-Lösung funktioniert aber zuverlässig. Gesamtwertung: Note 2 (PC Welt , 11/2019)
  • 4,2 von 5 Sternen, "Kleines aber feines Produktangebot." (digitalzimmer.de, 04/ 2019) 
  • Sehr gut / 4,29 von 5 Sternen (ComputerBild Lesertest 12/2017)

Expertentipp: Wer statt Bosch Haushaltsgeräte von Samsung besitzt, findet in Samsungs Smarthings eine gute Alternative. 

Praktisch für Nutzer verschiedener Funkstandards: Homee 

Als eine Art Adapter verbindet der Homee Brain Cube ganz unterschiedliche Geräte von der FRITZ! Steckdose bis zur Philips Hue Lampe. Unterschiedliche Funkstandards wie Z-Wave und EnOcean spielen dabei keine Rolle mehr, denn der Standardwürfel kann mit weiteren Funkmodulen ergänzt werden und so zum Beispiel sowohl ZigBee als auch Z-Wave Komponenten zentral per Smartphone steuerbar machen und bald sogar HomeKit-Geräte einbinden. Somit ist Homee aktuell das flexibelste System.

Homee: Bewertung der Redaktion
Mit Homee lassen sich intelligente Geräte nicht nur besonders einfach, sondern auch kostengünstig vernetzen. Denn haben Anwender dadurch schließlich mehr Auswahlmöglichkeiten zwischen günstigen und hochpreisigen Smart Home Produkten als die Besitzer eines geschlossenen Systems. Unser Fazit: Absolut empfehlenswert.

Homee im Überblick
Alle wichtigen Daten zum System haben wir hier nochmals zusammengefasst

Sprachsteuerungmit Alexa, HomeKit/Siri, Google Assistant
IFTTTja
FunkstandardWLAN, Z-Wave, EnOcean, ZigBee
Zentrale erforderlichnein, Homee übernimmt diese Funktion selbst
AnwendungsbereicheHeizungssteuerung, Musiksteuerung, Lichtsteuerung, Raumklima, Sicherheit, Automatisierung klassischer Haushaltsgeräte
Weitere Tests und Bewertungen zu homme
  • Das homee Smart Home Starter-Set erhielt 3,9 von 5 Sternen bei Amazon (Stand: 01/2020)
  • „Für Anwender, die auf einfache Bedienung  […] setzen und sich keine Gedanken über die Kompatibilität machen möchten, ist Homee  […] eine komfortable Lösung.“ (connect.de / Stand: 08/2019)

Für Anspruchsvolle: Homematic IP Smart Home System

Während das Vorgänger Smart Home-System HomeMatic in unserem Test nur mit der Note befriedigend abschnitt, konnte Homematic IP auf ganzer Linie punkten. Dieses Einsteigersystem ist offen für Drittentwickler und gewährleistet durch Verschlüsselung trotzdem ein hohes Maß an Datensicherheit im privaten Gebrauch. Außerdem stehen außergewöhnlich viele Komponenten zur Auswahl.

Auswahl Homematic IP-Komponenten:

  • Homematic Home Control Access Point
  • Homematic IP Heizkörperthermostat
  • Homematic IP Wandthermostat
  • Homematic IP Wandtaster
  • Homematic IP Tür- und Fensterkontakt
  • Homematic IP Schaltsteckdose
  • Homematic IP Alarm Schlüsselbundfernbedienung
  • Homematic IP Bewegungsmelder mit Dämmungssensor

Weitere Produktinformationen sind in unserem Homematic IP-Ratgeberartikel zu finden. 

Homematic IP Smart Home System: Bewertung der Redaktion
Homematic IP bietet die Möglichkeit Nachrüstkomponenten um aufwändige Unterputzlösungen zu erweitern und eignet sich daher für alle, die auf Dauer ihr gesamtes zuhause professionell vernetzen wollen. Ein weiterer Pluspunkt: Bei Problemen besteht die Möglichkeit, umfangreichen Support durch die Community in Anspruch zu nehmen.

Homematic IP Smart Home-System im Test-Überblick
Alle wichtigen Daten zum System haben wir hier nochmals zusammengefasst.

Sprachsteuerungmit Alexa oder Google Assistant
IFTTT-Anbindungnein
Funkstandardeigener Homematic Funkstandard
Zentrale erforderlich?ja, Homematic IP Zentrale
AnwendungsbereicheSicherheit, Heizungssteuerung, Raumklima, Lichtsteuerung, Vernetzung klassischer Haushaltsgeräte
home&smart Bewertung89/100 Punkte
Weitere Bewertungen/ Tests
  • 8,8 von 10 Punkten (haustechnikverstehen.de, 11/2019)
  • „Dank der Amazon Alexa- und Google Assistant-Unterstützung ist auch die Sprachsteuerung problemlos möglich - und der Fernzugriff ist im Gegensatz zu einigen Konkurrenzprodukten gratis.“ (CHIP, 01/2018)

Besonders vielfältig nutzbar: Magenta Smart Home System

Noch nichts Passendes dabei gewesen? Zum Glück gibt es die QIVICON Plattform, hinter der eine Allianz verschiedener Unternehmen steht. Sie wurde von der Deutschen Telekom ins Leben gerufen und hat die Verbreitung eines herstellerunabhängigen Standards für Smart Home-Systeme zum Ziel. 

Auch das Magenta SmartHome basiert auf der QIVICON Plattform, weshalb auch Produkte von beliebten Herstellern wie Philips, SONOS oder Logitech besonders einfach integriert werden könen. Verbunden werden die einzelnen Bestandteile des Systems über die Home Base 2 (Zentrale). Steuerbar sind sie anschließend per App oder Sprachassistent. 

Telekom Magenta Smart Home System: Bewertung der Redaktion
Die Smart Home-Systeme der QIVICON-Anbieter wie das hier vorgestellte Telekom Magenta Smart Home) sind vor allem für diejenigen empfehlenswert, die sich nicht gleich auf einen bestimmten Anbieter festlegen möchten. Denn sie sind nicht nur untereinander kompatibel, sondern lassen sich nach Belieben per App vom Smartphone, PC oder Tablet verwalten. Durch die große Bandbreite an Möglichkeiten darf das Smart Home von Telekom deshalb im Anbieter-Vergleich nicht fehlen.

Telekom Magenta Smart Home im Überblick
Alle wichtigen Daten zum System haben wir hier nochmals zusammengefasst.

Sprachsteuerungmit Alexa oder Google Home
IFTTT-Anbindungnein
FunkstandardHomeMatic/ ZigBee
Zentrale erforderlichja, Home Base 2
AnwendungsbereicheSicherheit, Raumklima, Heizungssteuerung, Lichtsteuerung, Automation klassischer Haushaltsgeräte
home&smart Bewertung-
Weitere Bewertung/ Test

Kaufberatung: Wir helfen bei der Smart Home System Auswahl

Der größte Vorteil eines guten Smart Home Systems besteht darin, dass es modular aufgebaut ist und sich auch nachträglich um weitere Geräte ergänzen lässt. Deshalb sollte vor allem beim Kauf der Steuerungszentrale (sprich dem Hub bzw. der Bridge) eine gute Wahl getroffen werden, ansonsten könnte die umfassende Vernetzung sehr kompliziert werden. Wir haben die wichtigsten Kriterien zur Entscheidungsfindung zusammengefasst.

Einsatzbereich und Umfang - Auswahlkriterium 1

Bevor es losgehen kann muss zuerst einmal klar sein, ob das Ziel darin liegt einen Altbau kabelbasiert zum Smart Home auszubauen oder, ob ein Neubau von Anfang an smart gestaltet werden soll. Denn in beiden Fällen unterscheiden sich die Automatisierungsmaßnahmen in einigen wesentlichen Punkten. Während bei Altbauten Denkmalschutzauflagen zum Tragen kommen können, gelten bei Neubauten in jedem Fall Bauvorschriften.

Wer in einer Mietwohnung lebt oder sich aus anderen Gründen keine Baumaßnahmen zumuten möchte, kann jedoch auch auf die rein funk-basierte Hausautomation setzen. 

Fast überall möglich sind z.B. folgende Nachrüstlösungen:

Viele Hersteller von Smart Home Systemen sind auf bestimmte Anwendungsbereiche (z.B. Beleuchtung) spezialisiert. Wer also weiß, dass er nur mehr Sicherheit oder ein besseres Raumklima durch Hausautomation erzielen will, braucht kein umfassendes System zu kaufen, sondern kann direkt einen Spezialisten wählen. Wer beispielsweise Wert auf smarte Lichsteuerung legt, trifft mit den Beleuchtungslösungen unseres Testsiegers Philips Hue oder dessen günstiger Alternative IKEA TRÅDFRI eine gute Wahl. Der zugrunde liegende Funkstandard ist in diesem Fall zweitrangig, weil bei dem einen genutzten Smart Home System ohnehin alle Geräte miteinander kompatibel sind. 

Die Alexa Sprachsoftware ist auf vielen Echo Lautsprechern und immer mehr Haushaltsgeräten zu finden

Kompatibilität und Steuerung - Auswahlkriterium 2

Inzwischen verfügt nahezu jedes Smart Home Geräte über eine eigene App zur Steuerung. Zusätzlich bieten viele Smart Home System Hersteller mobile Funkschalter, Fernbedienungen in Schlüsselanhängerform und Sensoren zur automatischen Aktivierung bestimmter Geräte. Über Dienste wie IFTTT z.B. lassen sich damit ganze Handlungsketten festlegen. Erkennt z.B. ein Bewegungssensor, dass sich nachts jemand der Kellertür nähert, kann das dazugehörige Smart Home System über ein IFTTT-Applet gleichzeitig die Überwachungskamera und die Außenbeleuchtung aktivieren, während es den Hausbewohnern eine Meldung an ihr Smartphone schickt.

Unser Expertentipp: Je mehr Steuerungsmöglichkeiten und Komponenten mit dem eigenen System vernetzbar sind, desto mehr Geld lässt sich durch geschicktes Kombinieren sparen. Besonders praktisch ist dabei die Kompatibilität zu den Sprachassistenten Alexa, Google Assistant und Siri (über HomeKit).

Während die Alexa-Sprachsoftware u. a. in verschiedenen Echo-Lautsprechern integriert ist, findet sich Google Assistant in Google Home Lautsprechern wieder. Siri ist dagegen zusammen mit der HomeKit Software über einen HomePod-Lautsprecher nutzbar. Für eine umfassende Smart Home Steuerung ist die Koppelung mit einem Smart Speaker in jedem Fall empfehlenswert. In Amazons Lautsprecher Amazon Echo 4 ist beispielsweise ein Zigbee Smart Home-Hub integriert. Somit kann er weitere Geräte, die mit dem ZigBee Funkstandard arbeiten (z.B. Philips Hue Lampen), auch ohne Smart Home zentrale direkt steuern. Mit der aktuell beliebtesten Sprachassistentin Alexa steuerbar sind zum Beispiel die Smart Home Systeme innogy SmartHome und Homematic IP.

Funkstandard - Auswahlkriterium 3

WLAN-Geräte sind praktisch, können aber in größerer Zahl die Übertragungsgeschwindigkeit des Heimnetzwerks verlangsamen, Abhilfe schafft hier die Einrichtung eines Mesh-Netzwerks. Um das WLAN-Netzwerk zu entlasten und Energie zu sparen gibt es außerdem Funkstandards speziell für Smart Homes - z. B. den bereits erwähnten ZigBee Standard, Z-Wave, EnOcean oder DECT ULE. Während einige davon nur für ein bestimmtes, proprietäres System gedacht sind, können andere auch Geräte unterschiedlicher Marken vernetzen. So sind z.B. viele Marken in einer gemeinsamen ZigBee Allianz vertreten.

Darüber hinaus vereinen manche Geräte verschiedene Funkstandards in sich. Ein Hybrid stellen z.B. der Amazon Echo Plus Lautsprecher sowie ausgewählt Echo Show Displays dar, in denen ein ZigBee-Hub integriert wurde. Über sie können Alexa kompatible Geräte wahlweise per WLAN oder ZigBee vernetzt werden. 

Damit die einzelnen Komponenten zueinander passen, sollte vor dem Kauf genau darauf geachtet werden, ob sie kompatibel zur gewünschten Smart Home Zentrale sind bzw. deren Funkstandard beherrschen.

Spätestens bei der Badausstattung sollten alle Geräte Datenschutz und Privatsphäre gewährleisten

Smart Home System Kosten - Kaufkriterium 4

Die Kosten für ein Smart Home System hängen davon ab, wie viele Haushaltsbereiche vernetzt werden sollen. Günstige Einsteigerpakete gibt es zum Teil bereits ab 150 Euro. Allerdings schwankt der Lieferumfang je nach Anbieter und ist daher nur bedingt vergleichbar. Während in manchen Startersets nur eine Steuerzentrale mit einem Bewegungsmelder oder eine LED enthalten ist, umfassen andere z. B. außerdem eine Kamera, einen Rauchmelder und ein Thermostat. Daher lohnt es sich die einzelnen Angebote genau miteinander zu vergleichen. 

Wer die Hausautomation erst einmal nur unverbindlich testen möchte, erhält viele gute Tipps in unserem 200 Euro Smart Home Special und in unserer Anleitung für ein günstiges DIY Wochenendprojekt

Welche Aufgaben kann ein Smart Home System übernehmen?

Automatisierte Haushaltsgeräte gibt es zwar schon lange, die Vernetzung intelligenter Geräte zum Smart Home System macht aber aus diesen Insellösungen eine komfortable, zentral steuerbare Einheit. Dadurch lassen sich z.B. Heizkörperthermostate über ein Smartphone von unterwegs aktivieren, sodass die Wohnung bei der Heimkehr exakt die gewünschte Temperatur hat.

Technisch nachrüstbar sind dabei fast alle Arten von Geräten. Sogar die Toilettenbrille oder ein Mähroboter sind heutzutage per App oder Sprachbefehl bedienbar. Dadurch erhalten nicht nur Senioren und Menschen mit körperlichen Beinträchtigungen mehr Lebensqualität, sondern auch alle anderen Nutzer profitieren vom höheren Komfort. Zudem sparen Smart Home Systeme Energie, indem ihre Geräte sich automatisch aufeinander abstimmen. Erkennt das System über eine angeschlossene Wetterstation im Garten z. B. eine Warmfront, regelt es rechtzeitig die Heizthermostate herunter.

Noch bequemer wird ihre Bedienung durch die zusätzliche Vernetzung mit einem Sprachassistenten. So lassen sich motorisierte Jalousien zum Beispiel bequem per Alexa Sprachbefehl vom Bett aus hochfahren oder während der Mittagshitze schließlich.

Was sind die Vorteile und Nachteile von Smart Home Systemen?

Eines vorweg:  Jedes Smart Home-System hat seine Vor- und Nachteile, Stärken und Schwächen. Ähnliches gilt auch für die Kosten. Zwar bieten (fast) alle Hersteller Startersets an, aber ob deren Inhalt für die eigenen Wünsche ausreicht oder vielleicht doch mit teuren Zusatzkomponenten ergänzt werden muss, lässt sich nicht pauschal sagen. Manchmal kann es sich lohnen anfangs in hochwertige Geräte zu investieren, um später viel Strom und Geld zu sparen. 

Wir empfehlen daher, zuerst die eigenen Bedürfnisse herauszufinden und dann eine modulare Lösung Stück für Stück auszubauen.

Welche Smart Home System Anbieter gibt es?

Welches Smart Home System ist das beste?

Aufgrund der sehr unterschiedlichen Kompatibilitäten und Funktionen lassen sich einzelne Smart Home Systeme nicht gut miteinander vergleichen. Demnach ist auch die Festlegung eines Systems für alle Ansprüche nicht möglich. Wir haben dennoch drei Favoriten gekürt, die besonders vielen Wünschen gerecht werden.

  • Multikompatible Lösung (mit Cloudanbindung): Amazon Alexa 
  • System für Bastler (auch für Unterputzlösungen): Homematic IP
  • Profilösung für anspruchsvolle Sanierungen und Neubauten: eNet SMART HOME 

Wie sicher sind Smart Home Systeme?

Geschlossene (proprietäre) Smart Home Systeme, die nur Hersteller-eigene Produkte umfassen gelten als am sichersten. 

Letzten Endes ist jedoch der individuelle Umgang des Nutzers mit Zugangsdaten und Zugriffsberechtigungen entscheidend dafür, wie sicher ein vernetztes Zuhause wirklich ist.

Wie Sie die Sicherheit ihres Smart Home gezielt erhöhen können, erklärt unser Datenschutz-Ratgeber.

Was kostet ein Smart Home System?

Der Preis eines Smart Home Systems hängt vom Anbieter und der Anzahl der gewählten Komponenten ab. 

Eine ausführliche Zusammenstellung von Rechenbeispielen für Familien und Singlehaushalte haben wir in unserem Experten-Ratgeber "Was kostet ein Smart Home wirklich?" zusammengestellt. 

Gibt es Alternativen zu Smart Home Komplett-Systemen?

Wer nur einzelne Haushaltsbereiche automatisieren möchte, hat viele Alternativen zu den Komplettsystemen zur Auswahl. Zum Beispiel diese hier:

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